Archiv der Kategorie 'Termine'

Elmshorn: Die AfD – antisozial, frauenfeindlich, demokratiefeindlich, rassistisch

Eine Veranstaltung mit Cornelia Kerth (Bundesvorsitzende der VVN-BdA) und Dr. Jürgen Brüggemann (Landesvorsitzender der VVN-BdA Schleswig-Holstein)

Veranstaltungs Flyer (PDF)

19:30 , März 29, 2017 Im Winkel, Langenmoor 41, Elmshorn

Gemeinsame Busfahrt nach Paris & Veranstaltungen in Hamburg zum Gedenken an Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Söylemez (Ronahî):

Am 09.01.13 wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Söylemez (Ronahî) in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros Paris in der Rue La Fayette 147 heimtückisch mit Kopfschüssen ermordet. Diese Morde waren kein Zufall sondern geplante Exekutionen.

Bis heute gibt es keine Aufklärung der Tat, so ist die Frage der Beteiligung Ankaras und des türkischen Geheimdienstes (MIT) nicht geklärt und die Hintermänner nicht bekannt.

Sakine Cansiz, ein Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Fidan Doğan, die Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses (KNK) in Frankreich und die Jugendaktivistin Leyla Söylemez wurden gezielt, als führende Persönlichkeiten der kurdischen Bewegung ausgewählt.

Bis heute gibt es keine gerichtliche Aufklärung der Tat, so ist die Frage der Beteiligung Ankaras und des türkischen Geheimdienstes (MIT) bisher offiziell nicht bestätigt. Beweise dafür liegen jedoch reichlich vor.

Sakine Cansiz hatte eine zentrale Rolle beim Aufbau der kurdischen Frauenbewegung. Ihr Kampf richtete sich gegen patriarchale und feudale Strukturen in der kurdischen Gesellschaft, sowie
gegen die nationalistische Unterdrückung durch die Türkei. Sie ist vielen ein. Beispiel für Frauenbefreiung und Emanzipation.

Diese Vorstellungen, von einer basisdemokratischen, geschlechterbefreiten und ökologischen Gesellschaft; werden heute in den Kantonen Rojavas von den Frauen der YPJ gegen die Barbarei in Form der Mörderbanden des religiös-fundamentalistische “Islamische Staat” verteidigt.

Nach zahlreichen Aktionen, in Solidarität mit den Kämpfenden von YPG/YPJ in Rojava und gegen den IS von kurdischen, türkischen und deutschen linken-antifaschistischen Gruppen, gilt es weiter eine nebeneinander her auf zubrechen und mehr zu einem mit einander zu finden.

Weitere Schritte in die Richtung wurden schon gemacht, so gibt es in der Roten Flora jetzt einmal im Monat das – Antifa Enternational Café – von kurdischen und deutschen Linken zusammen gestaltet.

Seit der Ermordung von Sakine, Fidan & Leyla am 09.01.2013 versammeln sich jedes Jahr tausende Aktivist*innen aus ganz Europa in Paris, um ihre Trauer und Wut über die Morde auf die Straße zutragen. Gedenken auch wir an sie, so wie wir auch Clément Méric, dem Antifaschisten der Action Antifasciste Paris-Banlieue (FB), der am 05.06.13. von Faschisten in Paris ermordet wurde, in Paris schon gedacht haben.

Mit Trauer im Herzen, aber tiefer Entschlossenheit zur Fortführung unseres Widerstandes, leben Sakine, Fidan, Leyla und Clément und alle anderen gefallenen Genoss_Innen in unserem weltweiten Kampf weiter.

Kommt mit nach Paris! Es rufen auf: Antifa Pinneberg, YXK HH – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Tatort Kurdistan, Projekt Revolutionäre Perspektive

Gemeinsame Busfahrt zur Gedenkdemonstration nach Paris:
Abfahrt: 08.01.16 | 22 Uhr | ZOB/HBF Tickets: 20€ in der Schanzenbuchhandlung& im kurdischer Kulturverein (Steindamm 62)

Termine:
25.12.15 (Fr): Antifa Enternasyonal Café – Lesung aus dem zweiten Band der Tagebücher von Sakine Cansız. 19 Uhr | Rote Flora
09.01.16 (Sa): Gedenkveranstaltung an Sakine Cansız, Fidan Doğan und
Leyla Söylemez in Paris
13.01.16 (Mi): Gedenkveranstaltung & Lesung: Wir gedenken Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Söylemez. Lesung aus dem zweiten Band der Tagebücher von Sakine Cansız. 18.30 Uhr | Centro Sociale (U Feldstraße)

Den Aufruf gibt es auch auf Facebook bei Hamburg für Rojava

Vierter Jahrestag der Selbstaufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU)

Am 04.11.2015 jährt sich die Selbstaufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zum vierten Mal. 13 Jahre lang führten die Täter*innen rassistische Anschläge und Morde in Deutschland durch. Noch immer sind viel zu viele Fragen offen. U.a. in Hamburg gab es Aktionen zum Gedenken an die Ermordeteten und allen Betroffenen von rassistischer Gewalt und Naziterror.

Am 8. November 2015 wird es in Pinneberg eine Veranstaltung mit Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE mit dem Titel: „Der NSU – der Staat – die Gesellschaft“ geben.

„Der NSU – der Staat – die Gesellschaft“

Der Abschlussbericht des Thüringer Untersuchungsausschusses NSU hat bundesweit für Aufregung gesorgt. Der “Verdacht gezielter Sabotage“ kann laut den Mitgliedern des Ausschusses nicht ausgeschlossen werden. Den Sicherheitsbehörden wird bei der Fahndung nach dem untergetauchten NSU-Kerntrio “Versagen auf ganzer Linie” bescheinigt. Katharina König ist seit 2012 für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Thüringer Untersuchungsausschuss und wird in einem Vortrag mit anschließendem Gespräch den bisherigen Stand der Aufklärung des NSU-Komplexes darstellen. Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe lebten bis zu ihrer Flucht im Jenaer Untergrund.In Neonazi-Strukturen wiedem „Thüringer Heimatschutz“ wurden sie politisch sozialisiert. Die auch in Jena damals bestehenden gesellschaftspolitischen Bedingungen, welche zur Entstehung des NSU führten, werden ebenso detailliert dargestellt wie Verwicklungen des Verfassungsschutzes, das den NSU unterstützende Neonazi-Netzwerk sowie die bis heute offenen Fragen.

8. November 2015 / Jüdische Gemeinde Pinneberg / Clara-Bartram-Weg 14 / Pinneberg / 17 Uhr

In der Roten Flora startet am 16.10 neu ein Antifa-Tresen

Am Freitag den 16.10. startet der „Antifa-Tresen“ in der Roten Flora. Ab 19 Uhr geht`s los. (Ab dann jeden 3. Freitag im Monat ab 19 Uhr)

Vom Flyer: „Der Umbau ist fast geschafft – ab jetzt kann die ehemalige „Vokü“ in der Roten Flora zum regelmäßigen meet and greet genutzt werden. Der Antifa-Tresen soll die Gelegenheit bieten mal mit mal ohne politisches Rahmenprogramm bei entspanter Kneipenatmosphäre zusammenzukommen.

Wenn am Freitag den 16.10. zum ersten mal der „Antifa-Tresen“ öffnet werden wir (Antifa Pinneberg) zusammen mit der Tresen Orga. den Film „Acta non verba – die Erneuerung des Antifaschismus in seinen Kämpfen“ zeigen.

Zum Film: In dem Film „acta non verba“ („Taten, nicht Worte“) von Hazem el Moukaddem und dem Kollektiv Nosotros aus Marseille werden zahlreiche antifaschistische und antirassistische Projekte und Einzelpersonen aus Frankreich, Deutschland, Russland und Italien porträtiert. Anhand des Films sollen verschiedene politische Organisierungsansätze und Aktionsformen diskutiert und anschließend überprüft werden. Der Regisseur Hazem el Moukaddem wird vor Ort sein, um seine Motivation für den Film sowie seine Erfahrung während der Dreharbeiten mitzuteilen.

Im Film kommt der Regisseur und libanesische Antifaschist Hazem, genau so zu Wort wie der legendäre Anarchist Lucio Urtubia aus Navarra oder der militante Antifaschist Yves Peirat, der einige Jahre für antifaschistische Aktionen der FTP im Gefängnis saß. In Deutschland werden zwei Organisatorinnen des antirassistischen Fußballturniers auf St. Pauli und ein Sprecher der Roten Flora zu ihren Projekten interviewt. Die Rap-Hardcore Band „Moscow Death Brigade“ und der Antifaschist Pietr Silaev aus Moskau erzählen über ihre Erfahrungen und Projekte in Russland. Ein Vertreter des „Centro Sociale Askatasuna“ in Torino berichtet über das Sozialzentrum, den Widerstand im Tal Val Susa und den antifaschistischen Widerstand. Und Vertreter des „Antifa Boxe“ aus dem Sozialzentrum skizzieren ihr „Palestra Populare“. Zum Schluss kommen noch „La Horde“ und „Quartiers Libres“ mit ihrer antifaschistischen Arbeit in Paris zu Worte.

Durchzogen ist der Film mit antifaschistischer Musik und Bilder von Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen untermalen die Erzählungen. Bezüge zu historischen Kämpfen werden immer wieder mit Bildern zu Kuba, Nicaragua, der Partisanenkampf im ehemaligen Jugoslawien, aber vor allem zum spanischen Bürgerkrieg aufgemacht.

Stellvertretend für die vielen ermordeten AntifaschistInnen im Europa der letzten Jahre werden die bekannten Personen Carlos Palomino, Ivan Chuturskoy, Pavlos Fyass und Clement Meric benannt. Aber auch die Morde an Davide Cesare aus Mailand und Carlo Giuliani aus Genova fließen indirekt ein. Yves Peirat erinnert an den Comoraner Ibrahim Ali. Der 17-jährige wurde am 21. Februar 1995 von einem FN-Mitglied in Marseille von hinten erschossen.

Praktischer und militanter Antifaschismus, sein materieller, sozialer und kultureller Ausdruck sind ein zentrales Anliegen und Ausdruck dieses Films. Alle Interviewten legen dabei einen großen Wert auf die gelebte transnationale Solidarität, die sie erfahren haben und die sie versuchen zu praktizieren.

Hazem el Moukaddem ist antifaschistischer Aktivist aus Marseille. Neben der Arbeit in verschiedenen antifaschistischen Kampagnen und Projekten, beispielsweise dem Kollektiv Nosotros welches auch den Film produzierte, forscht er zu linker Geschichte und hat in diesem Rahmen u.a. das Buch „Panorama des groupes révolutionnaires armés français de 1968 à 2000″ veröffentlicht.

Kommt alle zum Antifa-Tresen in der Roten Flora!

Gemeinsam gegen Rassismus – Von Pinneberg nach Hamburg

+++ Wir fahren am Samstag gemeinsam von Pinneberg nach Hamburg +++ Treffpunkt um 8:50 Uhr am Bahnhof Pinneberg +++ Auf zur Demo des Hamburger Bündnis gegen Rechts +++ Nazis stoppen! Aufmarsch verhindern! +++

Nachdem das Verwaltungsgericht am Mittwoch in seinem Urteil das Verbot der Nazi-Demo bestätigte, ziehen die rechtsradikalen Organisatoren jetzt mit einer Beschwerde vor das Oberverwaltungsgericht (OVG). Noch ist nicht klar, ob die Nazis beim Oberverwaltungsgericht Erfolg haben werden und das Verbot wegklagen können. Wir werden in jedem Fall demonstrieren gegen Rassismus und Nationalismus!

Hier noch mal unser kurz Aufruf (język polski / Polnisch, English / Englisch, Italiano / Italienisch, čeština / Tschechisch, русский язык/Russisch, español / Spanisch & français / Französisch Gemeinsam gegen Rassismus
Für den 12. September planen Nazis, rechte Hooligans und Rechtspopulisten einen „Tag der deutschen Patrioten“ in Hamburg. Damit wollen sie an die rassistischen Aufmärsche von Hogesa und Pegida anknüpfen. Zehntausende von Pegida-AnhängerInnen zeigten im letzten Winter, dass sich jetzt ein schon länger vorhandenes rassistisches Potential offen auf die Straße wagt. Zudem hat dieses Spektrum mit der AfD erstmals eine parlamentarische Vertretung, die im Gegensatz zur NPD nicht mit dem Makel des NS-Bezuges behaftet ist. Im Gefolge von AfD, Pegida und HoGeSa nahmen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland drastisch zu. 2014 gab es laut ProAsyl 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen gegen Geflüchtetenunterkünfte sowie 256 Kundgebungen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Auch Hamburg und angrenzende Bundesländer blieben nicht von dieser Entwicklung verschont. Seit 2014 machen RassistInnen in Farmsen gegen eine Geflüchtetenunterkunft mobil, während in Harvestehude Biedermänner mit juristischen Winkelzügen eine Unterkunft verhindern wollen. Im schleswig-holsteinischen Escheburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) wurde am 9.02. sowie am 29.06.2015 in Lübeck Brandanschläge auf Unterkünfte für Geflüchtete verübt.
Die deutsche und europäische Politik im Umgang mit Geflüchteten ist gescheitert. 60 Millionen Menschen befanden sich 2014 weltweit auf der Flucht vor Elend und fehlenden Lebensperspektiven, an denen auch die westlichen Industriestaaten Schuld tragen. Dem Massensterben bei der Flucht über das Mittelmeer wird jedoch begegnet durch noch stärkere Abschottung und durch ein noch härteres Abschieberegime. Statt auf Willkommenskultur wird auf eine Politik der Abschreckung gesetzt. Pegida,‭ ‬HoGeSa,‭ „‬Nein zum Heim‭“‬-Initiativen und die rassistischen Angriffe erfolgen also vor dem Hintergrund einer politischen Stimmungsmache,‭ ‬die bis weit ins bürgerliche Lager hineinreicht oder diesem entspringt.

Wir rufen dazu auf, mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen.

Von Pinneberg nach Hamburg – Gemeinsam gegen Rassismus! Treffpunkt zur gemeinsamen fahrt nach Hamburg um 8:50 Bhf. Pinneberg

Infoveranstaltungen in Hamburg & Pinneberg zu HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land

Am 27.08. in Hamburg:
HoGeSa und co – Hintergründe zu Organisation und Netzwerken rechter Hooligans und anderer „patriotischer Fußballfans“

Als im Oktober 2014 knapp 5.000 Menschen unter dem Namen „Hooligans gegen Salafisten“ durch Köln randalierten, war die Überraschung in der medialen Öffentlichkeit groß. Doch nur zum Teil verständlich: Denn zuvor waren weder Hooligans verschwunden, noch hatte sich die (extrem) Rechte aufgelöst. Vielmehr kann auf eine lange Geschichte rechter Gewalt von Hooligans zurückgeschaut werden, in den Stadien des hiesigen Fußballs als auch außerhalb. Insofern wurde durch „HoGeSa“ nur eines deutlich: Extrem Rechte Hools stellen eine reale Bedrohung dar, ihre Netzwerke funktionieren. Und Teile dieser Netzwerke mobilisieren auch zum „Tag der deutschen Patrioten“ am 12.09.2015. Die Veranstaltung wird die bundesweite Nazi-Hooligan-Szene transparenter machen und deren Inhalte und Verknüpfungen zur (extrem) Rechten beleuchten.

Gäste: Pavel Brunßen – Chefredakteur des Transparent-Magazins, Robert Claus – Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale
Arbeit (KoFaS)

Beginn: 19.30 Uhr Ort: Fanräume e.V. / Heiligengeistfeld 1 / 20359 Hamburg

Am 03.09.2015 in Pinneberg: HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land (Veranstaltung mit RefarentIn vom Beranet-SH) um 19 Uhr / Clara-Bartram-Weg 14/Jüdische Gemeinde Pinneberg

Italiano / Italienisch

Fascisti, Hooligans e populisti di destra si riuniranno il 12 Settembre ad Amburgo per celebrare la „ giornata die patrioti tedeschi“. Questo evento si riallaccia alle manifestazioni di stampo razzista di Hogesa e Pegida. Diecimila sostenitori del movimento Pegida sono scesi in piazza lo scorso inverno. Cio´dimostra il nuovo ínsorgere di un sentimento razzista, gia´ da tempo presente nella nostra societa´. Inoltre per la prima volta viene data voce in parlamento a questo spettro politico, attraverso il partito di estrama destra AfD, che, al contrario del partito NPD, nella mente die tedeschi non ha un diretto legame con in Nazional socialismo. In seguito all´origine del partito AfD e dei movimenti Pegida e HoGeSa, negli ultimi anni sono aumentate drasticamente le aggressioni contro i migranti in Germania. Secondo il Proasyl, nel 2014 sono stati registrati 35 incendi dolosi e 118 danneggiamenti a campi rifugiati, cosí come 256 comizi contro i migranti e campi di accoglienza. Anche Amburgo e le regioni vicine non vengono risparmite. In Farmsen gruppi fascisti si stanno mobilitando dal 2014 contro un campo di accoglienza, mentre in Harvestehude i piccolo borghesi cercano di bloccare con trucchi giuridici la costruzione di un altro campo rifugiati. Il 9. 02.2015 a Escheburg in Schleswig-Holstein e il 26. 06.2015 a Lubecca sono stati appiccati incedi a campi di accoglienza.
La politica tedesca e europea in relazione all´afflusso dei migranti e alla loro accoglienza si puo dichiarare fallita. Nel 2014 60 Milioni di persone hanno lasciato i loro paesi d´origine, in fuga dalla miseria e dalla mancanza di prospettive future. Di cio´sono responsabili anche i paesi occidentali industrializzati. La moria nel Mar Mediterraneo pero´ viene fronteggiata solo attraverso un ancor piu´forte isolamento e una politica del rimpartio sempre piu´severa. Invece di creare una realtá aperta all´accoglienza, viene fomentata la politica della intimidazione. Pegida, HoGeSa, le iniziative di „Nein zum Heim“ e le aggressioni razziste sono frutto di una propaganda politica, che riesce a influenzare la borghesia o che addirittura ha origine da questa stessa.

Vi chiamimo a raccolta il 12 Settembre per scendere insieme in piazza con l´Hamburger Bündnis gegen Rechts (L´alleanza d´Amburgo contro la Destra / HBgR) contro la manifestazione dei Nazi-Hooligans.

12.9. manifestazione contro il“Giorno die patrioti tedeschi“, da Pinneberg alla manifestazione HBgR.

Info: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)

język polski / Polnisch

Na dzień 12. września 2015 r. naziści, prawicowi pseudokibice i populiści planują w Hamburgu obchody „Dnia niemieckiego patrioty”. W ten sposób chcą oni nawiązać do rasistowskich marszów ruchów HoGeSa i PeGiDa. Przemarsze dziesiątki tysięcy zwolenników ruchu PeGiDa pokazały ubiegłej zimy, że już od dawna istniejący w społeczeństwie rasistowski potencjał, ma czelność wstępować otwarcie do życia publicznego. Ponadto przy pomocy partii AfD (z niem. Alternatywa dla NIemiec) spektrum to pozyskało po raz pierwszy parlamentarne przedstawicielstwo, które w przeciwieństwie do partii NPD (z niem. Narodowodemokratyczna partia Niemiec) nie jest kojarzone z narodowym socjalizmem. Skutkiem aktywności AfD oraz ruchów PeGiDa i HoGeSa drastycznie wzrosła liczba ataków na uchodźców w Niemczech. W roku 2014 doszło, według szacunków organizacji ProAsyl, do 35 podpaleń i 118 przypadków uszkodzenia mienia w ośrodkach dla uchodźców, jak również zorganizowanych zostało 256 manifestacji skierowanych przeciwko uchodźcom i planowanym dla nich kwaterom. Również Hamburgowi i sąsiednim landom nie udało się uniknąć skutków takiego rozwoju sytuacji. Od 2014 r. rasiści z miejscowości Farmsen mobilizują przeciwko kwaterze dla uchodźców, podczas gdy w miejscowości Harvesthude jej „praworządni” mieszkańcy starają przy pomocy się prawnych kruczków udaremnić budowę takich kwater. Dnia 9. lutego w Eschenburg, miejscowości znajdujacej się w północnych Niemczech, oraz 29. czerwca w Lubece doszło do podpaleń kwater dla uchodźców. Znikome starania poprawy tej sytuacji ze strony niemieckch i europejskich polityków spełzły na niczym. W 2014 r. na całym świecie około 60 milionów ludzi znajdowało się na uchodźstwie w nadziei na ucieczkę przed nędzą i absolutnym brakiem życiowych perpspektyw, którym to winne są w dużym stopniu zachodnie kraje przemysłowe. W odpowiedzi na masową śmierć uchodźców na morzu śródziemnym dochodzi do jeszcze silniejszego odseparowania Europy oraz do przyśpieszenia deportacji. Zamiast kultury serdecznego powitania, rządzi polityka odstraszania. PeGiDa, HoGeSa, inicjatywy „‬Nein zum Heim” (z niem. „Nie dla domu”, przeciwne organizacji ośrodków dla uchodźców) oraz ataki rasistowskie rozwijają się na tle zmian w politycznej atmosferze, które sięgają do głębi mieszczańskiego społeczeństwa lub które z niego wypływają.
12. września wzywamy z hamburski m sojuszem przeciwko prawicy (sojusz orientujący się przeciwko nazistom i rasistom) do wyjścia na ulice, aby wspólnie zatrzymać przemarsz nazistowskich huliganów!
12. września: wspólny wyjazd z miejscowości Pinneberg na hamburską demonstrację przeciwko „Dniu niemieckich patriotów”

Zatrzymajmy nazistów! Udaremnijmy ich przemarsz!

Więcej informacji: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)

Hamburg-Filmpremiere: Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter

Am 17.7. zeigen wir zusammen mit der Freitags Kneipe den Film „Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“.

Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land. Zwei Jahre sind nun vergangen, die Tat und Clément bleiben jedoch unvergessen.

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Der Dokumentar- und Interviewfilm ist größtenteils auf französisch mit deutschem Untertiteln und von den North-East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden.

Freitag 17.7. 2015 , Klausstraße 10, Hamburg-Altona, offen ab 19 Uhr, Film ab 20 Uhr

Bis jetzt wurde der Film erst in Berlin und in Bochum gezeigt.

Blog zum Film: uneviedelutte.blogsport.eu /// Trailer with Subtitles

Infoveranstaltung: Rechtspopulismus ist keine Alternative!

Freitag 20.02.2015, 19.30 Uhr
Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Michael, Pinneberg, Fahltskamp 14.

Mit der „Alternative für Deutschland“ (AfD) gründete sich 2013 eine rechtspopulistische Partei in Deutschland, bei der „Nationalismus nicht der Anstrich […] sondern Kern“ der Politik ist.

Nach den nicht erfolgreichen Anläufen zur Bundestagswahl sowie zur Landtagswahl in Hessen wurde spätestens mit dem Einzug der Partei in die Landtage in Thüringen, Sachsen und Brandenburg im Jahre 2014 deutlich, dass es sich bei der AfD leider nicht um eine jener rechten Splitterparteien handelt, deren politische Bedeutung unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde verbleibt.

Seit dem Juni 2013 gibt es auch im Kreis Pinneberg eine Kreisverband der AfD. Auch hier setzt sich der Verband u.a. aus Mitgliedern zusammen, die aus anderen Parteien der extremen Rechten kommen wie z.B. „Schill-Partei“ und „Die Freiheit“. Mit einer Basis, die sich mit der rassistischen Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) und rechten Hooligans solidarisiert und an deren Aufmärschen beteiligt.

Unsere ReferentInnen vom Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) haben an der kürzlich erschienen Broschüre zur AfD „Rechtspopulismus ist keine Alternative“ mitgearbeitet. Ihr Überblick skizziert den Rahmen, in dem sich die Partei programmatisch bewegt, und bildet deren Bedeutung für den gesellschaftlichen Kontext ab. Weiter wollen wir uns die Frage stellen, mit welche Möglichkeiten man der Hetze im bürgerlichen Gewand begegnen kann.

Von der Veranstaltung sind nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen

Für das Pinneberger Bündnis gegen Rechts: Antifa Pinneberg