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Kreis Pinneberg / Elmshorn: Aufruf zur Kundgebung am Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess

KEIN SCHLUSSSTRICH

In Gedenken an:
Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch.
Dieser wird vermudlich Anfang Juli 2018 für die Behörden zu Ende sein.

Wir haben weiterhin Fragen und auf diese wollen wir Antworten erhalten!

Am tag der Urteilsverkündung wollen wir mit euch auf die Straßegehen. Denn für uns bedeutet das Ende des Prozesses nicht das Ende der Auseinandersetzung mit dem NSU und der Gesellschaft, die ihn möglich machte!

  • Kein Schlussstrich – NSU-Komplex aufklären und auflösen!
  • Dem aktuellen rassistischen Terror gegen Flüchtlinge und Migant*innen entgegentreten!
  • Rassismus in Behörden und Gesellschaft bekämpfen!
  • Kommt auf die Straße – Solidarisch gegen Faschismus & Rassismus!

    18 Uhr – Holstenplatz -Elmshorn

    Bündnis gegen Rechts Kreis Pinneberg

    20. Juni – Kundgebung gegen den Einzug der AfD in den Pinneberger Kreistag

    Aufruf zur Kundgebung vorm Rathaus Pinneberg zur konstituierende Sitzung des Kreistags. Am Mittwoch, den 20. Juni 2018, findet die erste öffentliche Sitzung des Pinneberger Kreistags in der neuen Legislaturperiode statt. Das nehmen wir als Anlass, um der AfD zu zeigen, dass im Kreis Pinneberg kein Platz für ihre nationalistische, rassistische, sexistische und autoritäre Politik ist. Wir möchten klar stellen, wir aus dem Kreis Pinneberg wollen keinen Bernhard Noack, keinen Joachim Schneider, keinen Paul-Gerhard Sahling und keinen Michael Titze. Wir wollen keine AfD, keinen Rassismus, Nationalismus, Hass und Hetze im Kreis Pinneberg.

    Es geht nur solidarisch! Nationalismus ist keine Alternative!
    Die AFD beim Namen nennen: Rückwärtsgewandt, rassistisch, homophob!

    Wenn am 20.06.2018 die erst konstituierende Sitzung des Kreistags im Pinneberger Rathaus zusammen kommt, dann erwartet uns eine extrem rechte Partei. Wir fordern alle demokratischen, fortschrittlichen Menschen auf achtsam zu sein und der AFD keine Gestaltungsmacht für ihre rückwärtsgewandten Forderungen zu stellen.
    Es darf weiterhin nicht zur Normalität werden den alten und neuen extremen Rechten parlamentarische und außerparlamentarische Räume zu überlassen.
    Versuchen wir weiterhin eine solidarische Gesellschaft zu gestalten, indem wir uns gegenseitig respektieren, unterstützen, Menschen die Schutz suchen, Schutz verschaffen, zu hören und Netzwerke schaffen, in denen wir gemeinsam Missstände aufzeigen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
    Versuchen wir weiterhin Menschen nicht in die Arme der extremen Rechten laufen zu lassen. Verdeutlichen wir aber auch den Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP, Die Linke, dass es keinen Sinn ergibt, sich an der politischen Rechtsverschiebung zu beteiligen. Am Ende führt dieses zu einer Legitimation von extremen Rechten Positionen und zu einer immer breiteren radikalisierten, rassistischen Mitte der Gesellschaft.
    Der politische Inhalt der AFD ist vom Gestus geleitet sich gegen alles zu positionieren. Es gibt keine konkreten Lösungsvorschläge mit denen und in denen eine freie Gesellschaft leben kann. Im Gegenteil. Menschen werden vermehrt in ihren Rechten beschnitten, isoliert, abgeschoben. Es geht vorrangig um die Einteilung in „Brauchbar und Unbrauchbar“.
    Die Macht der Suggestion ist das wichtigste Mittel dieser Partei. In einer Zeit die in erster Linie von Schnelligkeit ummantelt ist, greift diese Art bei vielen Menschen. Eine gründliche und sachliche Auseinandersetzung mit den gesellschaftlich bewegenden Themen muss im Fokus der politischen Arbeit liegen und keine Partei die politisch und rhetorisch an die NS-Zeit erinnert und teilweise versucht dort anzusetzen.

    Wir stehen auf und mischen uns ein. Raus auf die Straßen, rein in die Schulen, rein in die Betriebe. Öffentlichkeit schaffen, alte und neue Rassist*innen benennen, Solidarität leben!
    Wir tragen es weiter, wir leben es weiter: „Nie wieder!“
    Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

    Kundgebung Rathausplatz Pinneberg
    Mi. 20.06.2018 17 Uhr

    BÜNDNIS GEGEN RECHTS KREIS PINNEBERG

    28.07. Antifa Enternasyonal-Café: Summit Of Resistance – Summit Of Repression – Solidarity Is Our Weapon

    UNITED WE STAND

    Summit Of Resistance – Summit Of Repression – Solidarity Is Our Weapon

    Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
    Der G20 Gipfel ist vorbei, unser Kampf um Befreiung ist es nicht.

    (Kampagnenseite: unitedwestand.blackblogs.org )

    Viele Menschen weit über Deutschland hinaus sind auf die Straße
    gegangen, um ihrer Wut und Unzufriedenheit gegenüber den herrschenden
    Verhältnissen Ausdruck zu verleihen.
    Doch wie erwartet, hat der repressive Staatsapparat auf den Widerstand
    mit enormer Aggressivität und Härte geantwortet. Neben den unzähligen
    von Polizeigewalt und anderen repressiven Maßnahmen Betroffenen,
    befinden sich weiterhin 36 teils internationale Freund*innen in
    Gefangenschaft.
    Angesichts des Umfangs der Maßnahmen, die der Staat gegen uns zu
    ergreifen bereit ist, und der sich stets weiter entwickelnden Methoden
    zur Überwachung und Verfolgung gilt es trotzdem nicht den Mut zu
    verlieren und uns solidarisch mit den Gefangenen zu zeigen. Unser
    Widerstand lässt sich weder einsperren noch verbieten und ist stärker
    als jede Mauer es sein wird.

    Nun bedarf es politischer, sozialer, materieller und juristischer
    Unterstützung der betroffenen Freund*innen.
    Deshalb lädt das Antifa Enternasyonal Café zu einem Antirepressionsabend
    in der Roten Flora ein, wo Raum für Informationen geschaffen wird und
    Briefe an die Gefangenen verfasst werden können. Außerdem wird es eine
    Solikneipe zur Deckung der Prozess- und Kautionskosten, materieller
    Unterstützung der Gefangenen, Kosten der Öffentlichkeitsarbeit etc. geben.

    Kommt alle am 28.07.2017 um 20:00 Uhr in die Rote Flora.

    Elmshorn: Die AfD – antisozial, frauenfeindlich, demokratiefeindlich, rassistisch

    Eine Veranstaltung mit Cornelia Kerth (Bundesvorsitzende der VVN-BdA) und Dr. Jürgen Brüggemann (Landesvorsitzender der VVN-BdA Schleswig-Holstein)

    Veranstaltungs Flyer (PDF)

    19:30 , März 29, 2017 Im Winkel, Langenmoor 41, Elmshorn

    Gemeinsame Busfahrt nach Paris & Veranstaltungen in Hamburg zum Gedenken an Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Söylemez (Ronahî):

    Am 09.01.13 wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Söylemez (Ronahî) in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros Paris in der Rue La Fayette 147 heimtückisch mit Kopfschüssen ermordet. Diese Morde waren kein Zufall sondern geplante Exekutionen.

    Bis heute gibt es keine Aufklärung der Tat, so ist die Frage der Beteiligung Ankaras und des türkischen Geheimdienstes (MIT) nicht geklärt und die Hintermänner nicht bekannt.

    Sakine Cansiz, ein Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Fidan Doğan, die Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses (KNK) in Frankreich und die Jugendaktivistin Leyla Söylemez wurden gezielt, als führende Persönlichkeiten der kurdischen Bewegung ausgewählt.

    Bis heute gibt es keine gerichtliche Aufklärung der Tat, so ist die Frage der Beteiligung Ankaras und des türkischen Geheimdienstes (MIT) bisher offiziell nicht bestätigt. Beweise dafür liegen jedoch reichlich vor.

    Sakine Cansiz hatte eine zentrale Rolle beim Aufbau der kurdischen Frauenbewegung. Ihr Kampf richtete sich gegen patriarchale und feudale Strukturen in der kurdischen Gesellschaft, sowie
    gegen die nationalistische Unterdrückung durch die Türkei. Sie ist vielen ein. Beispiel für Frauenbefreiung und Emanzipation.

    Diese Vorstellungen, von einer basisdemokratischen, geschlechterbefreiten und ökologischen Gesellschaft; werden heute in den Kantonen Rojavas von den Frauen der YPJ gegen die Barbarei in Form der Mörderbanden des religiös-fundamentalistische “Islamische Staat” verteidigt.

    Nach zahlreichen Aktionen, in Solidarität mit den Kämpfenden von YPG/YPJ in Rojava und gegen den IS von kurdischen, türkischen und deutschen linken-antifaschistischen Gruppen, gilt es weiter eine nebeneinander her auf zubrechen und mehr zu einem mit einander zu finden.

    Weitere Schritte in die Richtung wurden schon gemacht, so gibt es in der Roten Flora jetzt einmal im Monat das – Antifa Enternational Café – von kurdischen und deutschen Linken zusammen gestaltet.

    Seit der Ermordung von Sakine, Fidan & Leyla am 09.01.2013 versammeln sich jedes Jahr tausende Aktivist*innen aus ganz Europa in Paris, um ihre Trauer und Wut über die Morde auf die Straße zutragen. Gedenken auch wir an sie, so wie wir auch Clément Méric, dem Antifaschisten der Action Antifasciste Paris-Banlieue (FB), der am 05.06.13. von Faschisten in Paris ermordet wurde, in Paris schon gedacht haben.

    Mit Trauer im Herzen, aber tiefer Entschlossenheit zur Fortführung unseres Widerstandes, leben Sakine, Fidan, Leyla und Clément und alle anderen gefallenen Genoss_Innen in unserem weltweiten Kampf weiter.

    Kommt mit nach Paris! Es rufen auf: Antifa Pinneberg, YXK HH – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Tatort Kurdistan, Projekt Revolutionäre Perspektive

    Gemeinsame Busfahrt zur Gedenkdemonstration nach Paris:
    Abfahrt: 08.01.16 | 22 Uhr | ZOB/HBF Tickets: 20€ in der Schanzenbuchhandlung& im kurdischer Kulturverein (Steindamm 62)

    Termine:
    25.12.15 (Fr): Antifa Enternasyonal Café – Lesung aus dem zweiten Band der Tagebücher von Sakine Cansız. 19 Uhr | Rote Flora
    09.01.16 (Sa): Gedenkveranstaltung an Sakine Cansız, Fidan Doğan und
    Leyla Söylemez in Paris
    13.01.16 (Mi): Gedenkveranstaltung & Lesung: Wir gedenken Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Söylemez. Lesung aus dem zweiten Band der Tagebücher von Sakine Cansız. 18.30 Uhr | Centro Sociale (U Feldstraße)

    Den Aufruf gibt es auch auf Facebook bei Hamburg für Rojava

    Vierter Jahrestag der Selbstaufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU)

    Am 04.11.2015 jährt sich die Selbstaufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zum vierten Mal. 13 Jahre lang führten die Täter*innen rassistische Anschläge und Morde in Deutschland durch. Noch immer sind viel zu viele Fragen offen. U.a. in Hamburg gab es Aktionen zum Gedenken an die Ermordeteten und allen Betroffenen von rassistischer Gewalt und Naziterror.

    Am 8. November 2015 wird es in Pinneberg eine Veranstaltung mit Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE mit dem Titel: „Der NSU – der Staat – die Gesellschaft“ geben.

    „Der NSU – der Staat – die Gesellschaft“

    Der Abschlussbericht des Thüringer Untersuchungsausschusses NSU hat bundesweit für Aufregung gesorgt. Der “Verdacht gezielter Sabotage“ kann laut den Mitgliedern des Ausschusses nicht ausgeschlossen werden. Den Sicherheitsbehörden wird bei der Fahndung nach dem untergetauchten NSU-Kerntrio “Versagen auf ganzer Linie” bescheinigt. Katharina König ist seit 2012 für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Thüringer Untersuchungsausschuss und wird in einem Vortrag mit anschließendem Gespräch den bisherigen Stand der Aufklärung des NSU-Komplexes darstellen. Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe lebten bis zu ihrer Flucht im Jenaer Untergrund.In Neonazi-Strukturen wiedem „Thüringer Heimatschutz“ wurden sie politisch sozialisiert. Die auch in Jena damals bestehenden gesellschaftspolitischen Bedingungen, welche zur Entstehung des NSU führten, werden ebenso detailliert dargestellt wie Verwicklungen des Verfassungsschutzes, das den NSU unterstützende Neonazi-Netzwerk sowie die bis heute offenen Fragen.

    8. November 2015 / Jüdische Gemeinde Pinneberg / Clara-Bartram-Weg 14 / Pinneberg / 17 Uhr

    In der Roten Flora startet am 16.10 neu ein Antifa-Tresen

    Am Freitag den 16.10. startet der „Antifa-Tresen“ in der Roten Flora. Ab 19 Uhr geht`s los. (Ab dann jeden 3. Freitag im Monat ab 19 Uhr)

    Vom Flyer: „Der Umbau ist fast geschafft – ab jetzt kann die ehemalige „Vokü“ in der Roten Flora zum regelmäßigen meet and greet genutzt werden. Der Antifa-Tresen soll die Gelegenheit bieten mal mit mal ohne politisches Rahmenprogramm bei entspanter Kneipenatmosphäre zusammenzukommen.

    Wenn am Freitag den 16.10. zum ersten mal der „Antifa-Tresen“ öffnet werden wir (Antifa Pinneberg) zusammen mit der Tresen Orga. den Film „Acta non verba – die Erneuerung des Antifaschismus in seinen Kämpfen“ zeigen.

    Zum Film: In dem Film „acta non verba“ („Taten, nicht Worte“) von Hazem el Moukaddem und dem Kollektiv Nosotros aus Marseille werden zahlreiche antifaschistische und antirassistische Projekte und Einzelpersonen aus Frankreich, Deutschland, Russland und Italien porträtiert. Anhand des Films sollen verschiedene politische Organisierungsansätze und Aktionsformen diskutiert und anschließend überprüft werden. Der Regisseur Hazem el Moukaddem wird vor Ort sein, um seine Motivation für den Film sowie seine Erfahrung während der Dreharbeiten mitzuteilen.

    Im Film kommt der Regisseur und libanesische Antifaschist Hazem, genau so zu Wort wie der legendäre Anarchist Lucio Urtubia aus Navarra oder der militante Antifaschist Yves Peirat, der einige Jahre für antifaschistische Aktionen der FTP im Gefängnis saß. In Deutschland werden zwei Organisatorinnen des antirassistischen Fußballturniers auf St. Pauli und ein Sprecher der Roten Flora zu ihren Projekten interviewt. Die Rap-Hardcore Band „Moscow Death Brigade“ und der Antifaschist Pietr Silaev aus Moskau erzählen über ihre Erfahrungen und Projekte in Russland. Ein Vertreter des „Centro Sociale Askatasuna“ in Torino berichtet über das Sozialzentrum, den Widerstand im Tal Val Susa und den antifaschistischen Widerstand. Und Vertreter des „Antifa Boxe“ aus dem Sozialzentrum skizzieren ihr „Palestra Populare“. Zum Schluss kommen noch „La Horde“ und „Quartiers Libres“ mit ihrer antifaschistischen Arbeit in Paris zu Worte.

    Durchzogen ist der Film mit antifaschistischer Musik und Bilder von Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen untermalen die Erzählungen. Bezüge zu historischen Kämpfen werden immer wieder mit Bildern zu Kuba, Nicaragua, der Partisanenkampf im ehemaligen Jugoslawien, aber vor allem zum spanischen Bürgerkrieg aufgemacht.

    Stellvertretend für die vielen ermordeten AntifaschistInnen im Europa der letzten Jahre werden die bekannten Personen Carlos Palomino, Ivan Chuturskoy, Pavlos Fyass und Clement Meric benannt. Aber auch die Morde an Davide Cesare aus Mailand und Carlo Giuliani aus Genova fließen indirekt ein. Yves Peirat erinnert an den Comoraner Ibrahim Ali. Der 17-jährige wurde am 21. Februar 1995 von einem FN-Mitglied in Marseille von hinten erschossen.

    Praktischer und militanter Antifaschismus, sein materieller, sozialer und kultureller Ausdruck sind ein zentrales Anliegen und Ausdruck dieses Films. Alle Interviewten legen dabei einen großen Wert auf die gelebte transnationale Solidarität, die sie erfahren haben und die sie versuchen zu praktizieren.

    Hazem el Moukaddem ist antifaschistischer Aktivist aus Marseille. Neben der Arbeit in verschiedenen antifaschistischen Kampagnen und Projekten, beispielsweise dem Kollektiv Nosotros welches auch den Film produzierte, forscht er zu linker Geschichte und hat in diesem Rahmen u.a. das Buch „Panorama des groupes révolutionnaires armés français de 1968 à 2000″ veröffentlicht.

    Kommt alle zum Antifa-Tresen in der Roten Flora!

    Gemeinsam gegen Rassismus – Von Pinneberg nach Hamburg

    +++ Wir fahren am Samstag gemeinsam von Pinneberg nach Hamburg +++ Treffpunkt um 8:50 Uhr am Bahnhof Pinneberg +++ Auf zur Demo des Hamburger Bündnis gegen Rechts +++ Nazis stoppen! Aufmarsch verhindern! +++

    Nachdem das Verwaltungsgericht am Mittwoch in seinem Urteil das Verbot der Nazi-Demo bestätigte, ziehen die rechtsradikalen Organisatoren jetzt mit einer Beschwerde vor das Oberverwaltungsgericht (OVG). Noch ist nicht klar, ob die Nazis beim Oberverwaltungsgericht Erfolg haben werden und das Verbot wegklagen können. Wir werden in jedem Fall demonstrieren gegen Rassismus und Nationalismus!

    Hier noch mal unser kurz Aufruf (język polski / Polnisch, English / Englisch, Italiano / Italienisch, čeština / Tschechisch, русский язык/Russisch, español / Spanisch & français / Französisch Gemeinsam gegen Rassismus
    Für den 12. September planen Nazis, rechte Hooligans und Rechtspopulisten einen „Tag der deutschen Patrioten“ in Hamburg. Damit wollen sie an die rassistischen Aufmärsche von Hogesa und Pegida anknüpfen. Zehntausende von Pegida-AnhängerInnen zeigten im letzten Winter, dass sich jetzt ein schon länger vorhandenes rassistisches Potential offen auf die Straße wagt. Zudem hat dieses Spektrum mit der AfD erstmals eine parlamentarische Vertretung, die im Gegensatz zur NPD nicht mit dem Makel des NS-Bezuges behaftet ist. Im Gefolge von AfD, Pegida und HoGeSa nahmen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland drastisch zu. 2014 gab es laut ProAsyl 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen gegen Geflüchtetenunterkünfte sowie 256 Kundgebungen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Auch Hamburg und angrenzende Bundesländer blieben nicht von dieser Entwicklung verschont. Seit 2014 machen RassistInnen in Farmsen gegen eine Geflüchtetenunterkunft mobil, während in Harvestehude Biedermänner mit juristischen Winkelzügen eine Unterkunft verhindern wollen. Im schleswig-holsteinischen Escheburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) wurde am 9.02. sowie am 29.06.2015 in Lübeck Brandanschläge auf Unterkünfte für Geflüchtete verübt.
    Die deutsche und europäische Politik im Umgang mit Geflüchteten ist gescheitert. 60 Millionen Menschen befanden sich 2014 weltweit auf der Flucht vor Elend und fehlenden Lebensperspektiven, an denen auch die westlichen Industriestaaten Schuld tragen. Dem Massensterben bei der Flucht über das Mittelmeer wird jedoch begegnet durch noch stärkere Abschottung und durch ein noch härteres Abschieberegime. Statt auf Willkommenskultur wird auf eine Politik der Abschreckung gesetzt. Pegida,‭ ‬HoGeSa,‭ „‬Nein zum Heim‭“‬-Initiativen und die rassistischen Angriffe erfolgen also vor dem Hintergrund einer politischen Stimmungsmache,‭ ‬die bis weit ins bürgerliche Lager hineinreicht oder diesem entspringt.

    Wir rufen dazu auf, mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen.

    Von Pinneberg nach Hamburg – Gemeinsam gegen Rassismus! Treffpunkt zur gemeinsamen fahrt nach Hamburg um 8:50 Bhf. Pinneberg

    Infoveranstaltungen in Hamburg & Pinneberg zu HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land

    Am 27.08. in Hamburg:
    HoGeSa und co – Hintergründe zu Organisation und Netzwerken rechter Hooligans und anderer „patriotischer Fußballfans“

    Als im Oktober 2014 knapp 5.000 Menschen unter dem Namen „Hooligans gegen Salafisten“ durch Köln randalierten, war die Überraschung in der medialen Öffentlichkeit groß. Doch nur zum Teil verständlich: Denn zuvor waren weder Hooligans verschwunden, noch hatte sich die (extrem) Rechte aufgelöst. Vielmehr kann auf eine lange Geschichte rechter Gewalt von Hooligans zurückgeschaut werden, in den Stadien des hiesigen Fußballs als auch außerhalb. Insofern wurde durch „HoGeSa“ nur eines deutlich: Extrem Rechte Hools stellen eine reale Bedrohung dar, ihre Netzwerke funktionieren. Und Teile dieser Netzwerke mobilisieren auch zum „Tag der deutschen Patrioten“ am 12.09.2015. Die Veranstaltung wird die bundesweite Nazi-Hooligan-Szene transparenter machen und deren Inhalte und Verknüpfungen zur (extrem) Rechten beleuchten.

    Gäste: Pavel Brunßen – Chefredakteur des Transparent-Magazins, Robert Claus – Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale
    Arbeit (KoFaS)

    Beginn: 19.30 Uhr Ort: Fanräume e.V. / Heiligengeistfeld 1 / 20359 Hamburg

    Am 03.09.2015 in Pinneberg: HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land (Veranstaltung mit RefarentIn vom Beranet-SH) um 19 Uhr / Clara-Bartram-Weg 14/Jüdische Gemeinde Pinneberg

    Italiano / Italienisch

    Fascisti, Hooligans e populisti di destra si riuniranno il 12 Settembre ad Amburgo per celebrare la „ giornata die patrioti tedeschi“. Questo evento si riallaccia alle manifestazioni di stampo razzista di Hogesa e Pegida. Diecimila sostenitori del movimento Pegida sono scesi in piazza lo scorso inverno. Cio´dimostra il nuovo ínsorgere di un sentimento razzista, gia´ da tempo presente nella nostra societa´. Inoltre per la prima volta viene data voce in parlamento a questo spettro politico, attraverso il partito di estrama destra AfD, che, al contrario del partito NPD, nella mente die tedeschi non ha un diretto legame con in Nazional socialismo. In seguito all´origine del partito AfD e dei movimenti Pegida e HoGeSa, negli ultimi anni sono aumentate drasticamente le aggressioni contro i migranti in Germania. Secondo il Proasyl, nel 2014 sono stati registrati 35 incendi dolosi e 118 danneggiamenti a campi rifugiati, cosí come 256 comizi contro i migranti e campi di accoglienza. Anche Amburgo e le regioni vicine non vengono risparmite. In Farmsen gruppi fascisti si stanno mobilitando dal 2014 contro un campo di accoglienza, mentre in Harvestehude i piccolo borghesi cercano di bloccare con trucchi giuridici la costruzione di un altro campo rifugiati. Il 9. 02.2015 a Escheburg in Schleswig-Holstein e il 26. 06.2015 a Lubecca sono stati appiccati incedi a campi di accoglienza.
    La politica tedesca e europea in relazione all´afflusso dei migranti e alla loro accoglienza si puo dichiarare fallita. Nel 2014 60 Milioni di persone hanno lasciato i loro paesi d´origine, in fuga dalla miseria e dalla mancanza di prospettive future. Di cio´sono responsabili anche i paesi occidentali industrializzati. La moria nel Mar Mediterraneo pero´ viene fronteggiata solo attraverso un ancor piu´forte isolamento e una politica del rimpartio sempre piu´severa. Invece di creare una realtá aperta all´accoglienza, viene fomentata la politica della intimidazione. Pegida, HoGeSa, le iniziative di „Nein zum Heim“ e le aggressioni razziste sono frutto di una propaganda politica, che riesce a influenzare la borghesia o che addirittura ha origine da questa stessa.

    Vi chiamimo a raccolta il 12 Settembre per scendere insieme in piazza con l´Hamburger Bündnis gegen Rechts (L´alleanza d´Amburgo contro la Destra / HBgR) contro la manifestazione dei Nazi-Hooligans.

    12.9. manifestazione contro il“Giorno die patrioti tedeschi“, da Pinneberg alla manifestazione HBgR.

    Info: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)