Archiv der Kategorie 'Pinneberg'

Die üblen Hetzer auf der Facebookseite der AfD-Kreisfraktion Pinneberg

„Dieses P……. muss man Erschießen. ICH glaube wir brauchen wieder ne Waffen SS“
So Torsten Abt, (geb. 17.07.1972) aus der Friedensallee in Elmshorn, auf der Facebookseite der AfD-Kreisfraktion Pinneberg. Auf seiner Facebookseite zeigt er eine Schwarz-Weiß-Rote-Fahne mit dem Aufdruck Nationaler Widerstand Deutschland.

Das Pinneberger Tageblatt zu der Hetze:

Die AfD-Kreisfraktion Pinneberg löst mit einem geteilten Nachrichtenbeitrag bei Facebook eine Hasswelle aus.

Pinneberg | Anti-Merkel-Videos, das Parteiprogramm und Adventswünsche: Solche Beiträge teilt die Kreisfraktion der Alternative für Deutschland (AfD) auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite im Internet. Die Facebook-Nutzer reagieren hauptsächlich mit „Gefällt mir“-Angaben, nur vereinzelt finden sich Kommentare. Doch ein Beitrag von vergangenem Freitag sorgt für eine Hasswelle bei den Usern. Besonders scharf kommentierte Torsten A. am Freitag um 23.27 Uhr: „Dieses P…. muss man Erschießen. ICH glaube wir brauchen wieder ne Waffen SS“. Als Betreiber der Seite hat die AfD diesen Kommentar mehr als zwei Tage lang nicht gelöscht, obwohl sie seither nachweislich bei Facebook aktiv war.

>>Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die rechtspopulistische AfD erst im Oktober 2016 für die zunehmende verbale Verrohung in den sozialen Netzwerken mitverantwortlich gemacht. „Die AfD missbraucht die Radikalisierung im Netz und anderswo für parteipolitische Zwecke. Das Bedienen von fremdenfeindlichen Ressentiments gehört zum System der AfD“, sagte Maas. Entsprechende Kommentare würden über Twitter oder Facebook verbreitet und anschließend wolle man es nicht so gemeint haben. < <

Geteilt hatte die AfD einen Bericht der Hamburger Morgenpost. Darin ging es um sexuelle Belästigung in der Friedrich-Ebert-Straße in Pinneberg, die Täter sind flüchtig. Die Zeugin sagte laut Bericht über sie aus, dass sie in einer für sie fremden Sprache miteinander kommunizierten. Kommentiert hat die Partei den Bericht in ihrem Beitrag so: „Auch bei uns im Kreis wird die Bevölkerung von Merkels Gästen terrorisiert...“.

Rassistische und fremdenfeindliche Kommentare werden bei Facebook nicht ausreichend unterbunden, das hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) bereits mehrmals beklagt. Vor zwei Wochen haben sich die Justizminister bei ihrer Herbsttagung in Berlin dafür ausgesprochen, Internetportale wie Facebook stärker in die Pflicht zu nehmen. Aber auch die Kommentatoren sind strafrechlich verfolgbar. Zu dem Kommentar von Torsten A. möchte sich die Staatsanwaltschaft Itzehoe nicht konkret äußern. Pressesprecher Peter Müller-Rakow sagt aber: „Es gibt immer wieder Verfahren wegen strafrechtlicher Äußerungen im Internet. Dazu gehören Ehrverletzungen, Volksverhetzungen, Bedrohung und Nötigung.“


So kommentierte ein User auf der Facebookseite der AfD Kreisfraktion Pinneberg. (Quelle: Screenshot)

Der Kommentar von Torsten A. wurde Montagmittag gelöscht, nachdem unter anderem von der Antifa Pinneberg darauf aufmerksam gemacht worden war. Die Facebook-Seite der AfD-Kreisfraktion verwaltet der Vorsitzende Daniel Buhl. Den Kommentar habe er gelöscht, da es sich dabei „unzweifelhaft um Volksverhetzung“ gehalten habe.

Doch auch andere Kommentare unter dem Beitrag sind von Hass getragen: „Erwische ich ein davon gibt ne Zwangskastration…der kann seine Weichteile in der Pinnau suchen“, heißt es da wörtlich von Marous G.. Buhl reagiert auf Anfrage dieser Zeitung überrascht, sagt, er werde die Kommentare noch einmal überprüfen. „Es herrscht ein gewisser Aufruhr ob der Ereignisse, da kann es sein, dass man mal nicht den Ton trifft“, rechtfertigt Buhl. Die Nutzer seien schließlich „keine Amtsträger“. Provoziert die AfD nicht auch solche Reaktionen? „Nein. Wir weisen auf die Probleme hin“, antwortet der AfD-Politiker. Nach dem Telefonat mit Buhl sind dann weitere Kommentare gelöscht.

„Besser ist selber schützen mit ’allen’ Mitteln! Polizei wird erst aktiv wenn man in seinem Blut verreckt, weil das Gesetz es so will!“ , steht dort noch von Klaus-Peter S. Das scheint die AfD aber durch die Meinungsfreiheit gedeckt zu sehen. Von K.O. Pinneberger Tageblatt

Hier noch ein weiterer Screenshot der Facebookseite mit Hasskommentare:

Marcus Axel Pofuss Gehrls der gerne Zwangskastrationen durchführen möchte, gehört mit zum Spedition & Transport Unternehmen GEHRLS aus Elmshorn.

Dirk Krainer der sich und seine Frau Maren Krainer „mit allen Mitteln selbst schützen“ möchte und die Schnauze „sowas von voll von diesen Drecksschweinen“ hat, kommt aus Bad Schwartau und ist dort (Lübeck) in der Feuerwehr tätig.

Rassist*innen & Nazis aus der Deckung holen! Keine Ruhe den rechten Hetzern!

Rechtspopulismus als Strategie und Ideologie

Wie ist die Lage in Schleswig-Holstein? Wie umgehen mit der AfD?

22. November 2016 ab 19 Uhr – im Linken Zentrum Bauerweg, Bauerweg 41 in Elmshorn

Info- und Diskussionsveranstaltung mit
Tim Gijsemans, Referent „Regionales Beratungsteam gegen Rechts Schleswig-Holstein“
Lorenz Gösta Beutin, Historiker und Landessprecher DIE LINKE. Schleswig-Holstein

In Europa haben rechtspopulistische und nationalistische Kräfte Zulauf, mit der AfD und Pegida mittlerweile auch verstärkt in Deutschland. In Zeiten, wo viele Menschen bei uns Schutz suchen, setzen sie auf Rassismus und nationalistische Ressentiments. Laut aktueller Umfragen könnte die AfD in Schleswig-Holstein im Mai 2017 den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.

Zur Einführung wird Lorenz Gösta Beutin zentrale Elemente rechtspopulistischer Ideologie und Strategie beleuchten.

In seinem Vortrag stellt Tim Gijsemans die Lage rechtspopulistischer Kräfte in Schleswig-Holstein dar, besonders die Afd im Norden. Gemeinsam wollen wir über das Gehörte diskutieren und uns überlegen: Wie schätzen wir die Situation in Schleswig-Holstein ein? Welche Positionen vertreten wir zur Verteidigung einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft? Wie begegnen wir im Alltag Personen und Parteien, die bewusst an Vorurteile und Klischees appellieren?

Tim Gijsemans ist Referent im „Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein“. Er hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert und sich bei der „Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland“ sowie bei „Show Racism the Red Card“ engagiert.

Lorenz Gösta Beutin ist Historiker und hat sich u.a. mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Antisemitismus beschäftigt. Er ist Landessprecher der Partei DIE LINKE. Schleswig-Holstein.

Von der Veranstaltung sind nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen.

Tangstedt: Hotel & Restaurant „Sellhorns Gasthof“ ein Treffpunkt für Rassisten

Zum wiederholten Mal (21.10. & 04.11.) nutzte die rassistische AfD das Hotel-Restaurant „Sellhorns Gasthof“ in Tangstedt, welches von der Inhaberin Martina David betrieben wird. Neben öffentlichen Veranstaltungen nutzt die mehr als rechtspopulistische Partei die eine homophobe, rassistische und sozialdarwinistische Haltung vertritt und auch keine Berührungsängste zwischen NPD und anderen organisierten Nazis hat, wie im Herbst 2015 (1) noch mal deutlich wurde, die Räumlichkeiten des „Sellhorns Gasthof“ auch für kleinere nicht öffentliche Partei Veranstaltungen, auch für die anstehende Landtagswahl im Mai 2017 in Schleswig-Holstein nutzt die AfD das Lokal als Treffpunkt.

Kein Platz für die „Alternative für Deutschland“ und ihrer rassistische Hetze im Kreis Pinneberg

Plakataktion in Quickborn und Pinneberg zum Gedenken an die Opfer des NSU-Komplex

Am 04.11.2016 jährt sich die Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zum fünften Mal. Nirgendwo lässt sich der gesellschaftliche Rassismus in Deutschland derart deutlich aufzeigen, wie an den Taten des NSU und deren Aufarbeitung. Zwischen dem 9. September 2000 und dem 6. April 2006 ermordete das NSU-Netzwerk – Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru und İsmail Yaşar in Nürnberg, – Süleyman Taşköprü in Hamburg, – Habil Kılıç und Theodoros Boulgarides in München, – Mehmet Turgut in Rostock, – Mehmet Kubaşık in Dortmund und – Halit Yozgat in Kassel . Am 25. April 2007 töte die Gruppe die Polizisten Michèle Kiesewetter in Heilbronn. Bei drei Sprengstoffanschlägen in Köln und Nürnberg wurden viele Menschen verletzt und nur durch Glück wurde niemand getötet.

Wir haben zum Gedenken an die aus rassistischen Motiven ermordeten – Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat – Plakate in Quickborn und Pinneberg geklebt.

In Quickborn haben wir die Plakate geklebt um auch noch mal auf die Verbindungen des NSU-Netzwerks in den Kreis Pinneberg hinzuweisen. Denn bereits Mitte der 90er Jahre lernte Uwe Mundlos bei der Bundeswehr eine Person aus Quickborn kennen und führte diese später in seiner 1998 in Jena beschlagnahmten Telefonliste auf. (1,2)

Für den 5. November rufen Antifaschist*innen unter dem Motto: „Kein Gras drüber wachsen lassen! Gegen Nazi-Terror und den rassistischen Normalzustand.“ zu einer Demo nach Zwickau , dem letzten Wohnort von dreien aus dem NSU-Netzwerk.

Pinneberg: Türkische Nationalisten stören kurdische Kundgebung

via. linksunten.indymedia.org

Am Samstag den 30. Juli 2016 hat eine kurdische Kundgebung in Pinneberg bei Hamburg stattgefunden, die von türkischen Nationalisten und faschistischen „Grauen Wölfen“ gestört wurde.

Am Samstag den 30. Juli hat eine kurdische Kundgebung vor dem Pinneberger Rathaus stattgefunden u.a. wurde vom Frauenrat Rojbîn zur Kundgebung aufgerufen um das IS-Massaker in Qamişlo zu verurteilen und um gegen den Staatsstreich von Erdogan zu demonstrieren.

>>> Am Morgen des 27. Juli wurden bei einem feigen Terroranschlag des Islamischen Staates (IS) in der Stadt Qamişlo mindestens 55 Menschen ermordet und mehr als 165 weitere Personen verletzt. Der Anschlag ereignete sich in einem belebten Viertel der Stadt, wo Mitglieder des IS einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft jagten.

Der erneute Terroanschlag des IS ist zugleich auch ein Eingeständnis seiner Verzweiflung und seines Niedergangs. Denn seit der Befreiung der Stadt Kobanê vom IS im Februar 2015 haben die Verteidigungseinheiten Rojavas kontinuierlich Gebiete im Norden Syriens von der Terrororganisation befreit.

Doch die jüngsten Anschläge und Angriffe des IS in Deutschland und Frankreich machen nochmals deutlich, dass der Kampf gegen diese Organisation auch international geführt werden muss. Die EU und die Bundesregierung müssen größeren Druck auf die Staaten ausüben, die weiterhin den Terror dieser Organisation offen oder verdeckt unterstützen. Hierzu gehört auch und vor allem die Türkei, wo Mitglieder des IS weiterhin unbehelligt agieren können.< << (*1)

Kurz nach beginn der Kundgebung in Pinneberg sammelten sich etwa 70 türkische Nationalisten und Anhänger der faschistischen "Grauen Wölfe" im Umfeld der kurdischen Kundgebung um diese zu stören und zu provozieren. Es wurden immer wieder der sog. "Wolfsgruß" gezeigt, ein Erkennungszeichen der "Grauen Wölfe“ (Bozkurtçular/Bozkurt) der faschistischen und ultranationalistischen Partei MHP.

Schon am 31.1.2016 wurde im schleswig-holsteinischen Neumünster eine kurdische Demo gegen die Angriffe des türkischen Staates und des IS auf Rojava, von "Grauen Wölfen“ angegriffen.(*2) Als 2011 in Kiel Hunderte türkische Nationalisten demonstrierten , beteiligte sich auch eine größere Gruppe aus Pinneberg an der Demonstration.(*3)

In der Lokalen Presse werden die faschistischen "Grauen Wölfe“ verharmlosend als Menschen die „türkische Fahnen schwenkten“ dargestellt.

Pinneberger Tageblatt:

http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/kurden-demonstrieren-in-…

Hamburger Abendblatt:

http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article207970037/Polizei-unter…

Faşizme Karşı Omuz Omuza! – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

*1 aus einem Flugblatt von NAV-DEM zum Anschlag in Qamişlo http://civaka-azad.org/is-terror-in-rojava-mindestens-55-tote-bei-anschl…

*2 http://antifapinneberg.blogsport.de/2016/02/02/neumuenster-angriff-auf-k…

*3 http://www.antifa-kiel.org/index.php/suche.html?keywords=Pinneberg+Tigers

Kreis Pinneberg / Elmshorn – TAG DER BEFREIUNG – STADTRUNDGANG AUF DEN SPUREN VON VERFOLGUNG UND WIDERSTAND

Am 07.Mai 2016 findet in der Stadtbücherei Elmshorn (Königstreue 56) ab 11:30 Uhr die Eröffnung der Ausstellung: „Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“ – Deutsche Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933-1945 statt.

Ab 13 Uhr beginnt ab Alten Markt ein Antifaschistischer Stadtrundgang.

Alter Markt 10. Februar 1933 Demonstration der Elmshorner Arbeiterbewegung gegen den faschistischen Terror

Damm (ehem. Kaiserstraße) 13. März 1920 Abwehr des Kapp-Putsches

Schulstraße / Rathaus Gendenkstein für die Opfer aus dem Widerstand

Platz vor der Bismarckschule 25. Juni 1922 Großdemonstration gegen den rechten Mord an W. Rathenau und der „Elmshorner Bildersturm“

Schulstraße / ehem. Gewerkschaftshaus Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nazis / Sitz des antifaschistischen Aktionsausschusses zur Selbstbefreiung

Reichenstraße am „Kibek“-Hochhaus Jul./Aug. 1932 SA-Terror gegen die Arbeiterbewegung

Reinhold-Jürgensen-Platz Abschluss des Stadtrundgangs

In Hamburg findet auch ein Stadtrungang, eine Lesung mit Esther Bejarano im Gängeviertel statt. Auch das „Fest der Befreiung“ in den Wallanlagen (Planten un Blomen) gibt es wieder.

Am 8.Mai auf nach Demmin und den Naziaufmarsch verhindern!

Nie wieder Faschismus! – nie wieder Krieg!

Am 19. Mai in Pinneberg öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr stören!

Offener Brief an das Landhaus Quickborner-Heide

Laut AfD-Quickborn ist die Veranstaltung auf Mitte April verschoben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

für den 16. Februar 2016 bewirbt der Pinneberger Kreisverband der „Alternative für Deutschland“ (AfD) bei ihnen im Landhaus Quickborner-Heide eine Veranstaltung von den „Freunden der AfD in Quickborn“ mit Dr. med. Lothar Löser und Andrea Gaiditzka.

Wir bitten Sie noch mal zu überdenken, ob Sie wirklich Ihre Räume der „Alternativen für Deutschland“ zur Verfügung stellen, einer mehr als rechtspopulistischen Partei die eine homophobe, rassistische und sozialdarwinistische Haltung vertritt und auch keine Berührungsängste zwischen NPD und anderen organisierten Nazis hat, wie z. B. die Aufmärsche im rahmen der sog. „Herbstoffensive“ (1) der AfD in Erfurt, Rostock und Hamburg zeigten. (2, 3 & 4)
Im Juni 2013 gründete sich der Kreisverband der AfD Pinneberg im Hotel Cap Polonio , auch hier setzt sich der Verband u. a. aus Mitgliedern zusammen die aus Parteien der extremen Rechten kommen. Wie z. B. beim Vorsitzenden Daniel Buhl der aus der Partei „Die Freiheit“ kommt.
 Die AfD repräsentiert eine Parteibasis die kein Problem damit hat sich an Aufmärschen der rassistischen Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) zu beteiligen und sich auch sonst an der rassistischen Hetzte gegen Geflüchtete beteiligt und dort wo es die Möglichkeit gibt auch gewalttätig gegen Menschen die nicht in ihr Weltbild passen vor geht, wie bei den oben erwähnten Aufmärschen z. B. gegen Journalist*innen, die im Jargon der AfD als „Lügenpresse“ diffamiert werden.

Auch das PARKHOTEL-Rosarium in Uetersen (5) hat eine möglichkeit gefunden ihre Räume nicht der AfD zur Verfügung zu stellen, wir sind uns sicher, dass auch Sie die Möglichkeit haben im rahmen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen von einem Vertrag mit der AfD zurück zutreten.

Kein Platz für Rassistische-Hetze im Kreis Pinneberg!

Hotel & Restaurant „Sellhorns Gasthof“ in Tangstedt etabliert sich als Treffpunkt für Rechtspopulisten

Am Freitag den 05.02.2016 fand im Kreis Pinneberg wieder eine Veranstaltung des AfD-Kreisverbands Pinneberg statt.

Zum wiederholten Mal nutzte die rassistische AfD das Hotel-Restaurant „Sellhorns Gasthof“ in Tangstedt, welches von der Inhaberin Martina David betrieben wird. Neben öffentlichen Veranstaltungen nutzt die mehr als rechtspopulistische Partei die eine homophobe, rassistische und sozialdarwinistische Haltung vertritt und auch keine Berührungsängste zwischen NPD und anderen organisierten Nazis hat, wie im Herbst 2015 (1) noch mal deutlich wurde, die Räumlichkeiten des „Sellhorns Gasthof“ auch für kleinere nicht öffentliche Partei Veranstaltungen, so das wir bei „Sellhorns Gasthof“ von einem Treffpunkt für Rechtspopulisten und Rassist*innen sprechen können.

Am 16.02. möchte die sog. „Freunde der AfD in Quickborn“ im Landhaus Quickborner-Heide (Ulzburger Landstr. 447, 25451Quickborn) eine Veranstaltung mit Dr. med. Lothar Löser & Andrea Gaiditzka (Tagesmutter aus Mölln) mit dem Titel „Genderismus und Frühsexualisierung in KITA und Grundschule“ veranstalten. Hier ein offener Brief der an das Landhaus ging.

Kein Platz für die „Alternative für Deutschland“ und ihre rassistische Hetze im Kreis Pinneberg!

Neonazis im Kreis Pinneberg geoutet

Wie man bei linksunten.indymedia.org lesen konnte wurden in Uetersen am 3.02.16 die Neonazis Mario Zitzlaff und Jana Zitzlaff geoutet.


Mario Zitzlaff und Jana Zitzlaff (geb. Besier) in Nienhagen im Hintergrund Marian Herzfeld. Weitere Neonazis beim „Honour & Pride“-Konzert 2014 aus dem Raum Hamburg: Denis Ackermann, Anika Bolle (Bild), Sarah Eitel, Adam Latzko und Jan Steffen Holthusen (Bild)

Schon 2014 wurde Mario Zitzlaff und seine ehemalige Freundin Lisa Warnke an seinem alten Wohnort in Schenefeld geoutet.

Besondere Aufmerksamkeit bekamm Mario Zitzlaff nach dem versuchten Naziaufmarsch am 12.09. in Hamburg. Dort war M. Zitzlaff an einem Angriff auf Antifaschist*innen im Hamburger Hbf. beteiliegt u.a. auch dabei war Marian Herzfeld der für die Demo ein Spendenkonto zur Verfügung stellte.


Hier ist Mario Zitzlaff bei der Neonazi-Kundgebung von „#Neumünster wehrt sich“ in Neumünster am 16.01.2016, Person mit Hamburg-Fahne ist Marian Herzfeld.

Die Stadt Uetersen ist schon lange ein Ort wo sich die Neonazi-Szene aus dem Kreis bewegt, so hat auch der NPD-Landesvorsitzende Ingo Stawitz in Uetersen seinen Wohnsitz. Zur Kommunalwahl am 26. Mai 2013 konnte die NPD in Uetersen 14 Kandidat*inn aufstellen.

Hier der ganze Text zu Mario u. Jana Zitzlaff:

[PI] Neonazis in Uetersen geoutet: Mario Zitzlaff und Jana Zitzlaff
Das Wohnumfeld von Mario Zitzlaff und Jana Zitzlaff wurde über die Aktivitäten ihrer Nachbarn mit folgendem Text informiert: Mario Zitzlaff (*23.07.1983) ist schon seit über 10 Jahren in der Neonazi-Szene in Norddeutschland aktiv. Bereits im Jahre 2003 fiel Mario Zitzlaff durch einen Angriff auf alternative Jugendliche bei einem Osterfeuer auf. Mit seiner damaligen Freundin Lisa Warnke engagiert sich M. Zitzlaff mindestens seit 2006 für die NPD in Schleswig-Holstein und nahm an zahlreichen neonazistischen Demonstrationen teil.

Beispielsweise beteiligte sich M. Zitzlaff am 14.10.2006 an einer NPD Demonstration in Hamburg wo er den „Hitlergruß“ zeigte, wofür er nach § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) verurteilt wurde. Wie ernst Zitlaff es mit seiner neonazistischen Gesinnung meint, zeigt er auch durch seine Tätowierungen. Auf dem Bauch hat er „Deutschland erwache“ tätowiert, dessen Ursprung auf ein nationalsozialistisches Kampflied der SA, dem „Sachsenmarsch der NSDAP“, zurückgeht.

Die letzten Jahre war er bei der gewalttätigen Kameradschaft „Weisse Wölfe Terrorcrew“ organisiert. Diese Gruppierung ist ein Zusammenschluss von Neonazis aus Norddeutschland mit Verbindungen bis in die Schweiz. Gute Kontakte unterhält M. Zitzlaff auch zur Kameradschaft „Jugend für Pinneberg“ und zur Fußball-Hooliganszene des HSV. Im Stadion griff er mit weiteren Neonazis einen Jugendlichen an, weil dieser sich durch seine Kleidung mit geflüchteten Menschen solidarisierte. M. Zitzlaff war mehrmals an Angriffen auf AntifaschistInnen und alternative Jugendliche beteiligt.

M. Zitzlaff und seine Frau Jana Zitzlaff (geborene Besier) besuchen regelmäßig deutschlandweit Neonaziaufmärsche, wie beispielsweise am 28.03.2015 in Dortmund. Mit J. Zitzlaff nahm er ebenfalls an einem Rechtsrock Konzert am 28.06.2014 in Nienhagen teil. Anfang des Jahres unterstützen beide den Wahlkampf der NPD-Hamburg bei einer Veranstaltung am 17.01.2015 in HH-Wandsbek.

Um 2007 wohnten er mit L. Warnke zusammen in einer Wohnung beim Bahnhof Halstenbek in der Hartkirchener Chaussee. Später wohnten beide gemeinsam in der Kastanienallee 33 in Schenefeld. Nach der Trennung von L. Warnke im Frühjahr 2014 ist M. Zitzlaff ausgezogen. Zunächst wohnte er mit J. Zitzlaff in Schenefeld, jetzt sind beide in den Tornescher Weg 104, 25436 Uetersen gezogen.

Gemeinsame Busfahrt nach Paris & Veranstaltungen in Hamburg zum Gedenken an Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Söylemez (Ronahî):

Am 09.01.13 wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Söylemez (Ronahî) in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros Paris in der Rue La Fayette 147 heimtückisch mit Kopfschüssen ermordet. Diese Morde waren kein Zufall sondern geplante Exekutionen.

Bis heute gibt es keine Aufklärung der Tat, so ist die Frage der Beteiligung Ankaras und des türkischen Geheimdienstes (MIT) nicht geklärt und die Hintermänner nicht bekannt.

Sakine Cansiz, ein Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Fidan Doğan, die Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses (KNK) in Frankreich und die Jugendaktivistin Leyla Söylemez wurden gezielt, als führende Persönlichkeiten der kurdischen Bewegung ausgewählt.

Bis heute gibt es keine gerichtliche Aufklärung der Tat, so ist die Frage der Beteiligung Ankaras und des türkischen Geheimdienstes (MIT) bisher offiziell nicht bestätigt. Beweise dafür liegen jedoch reichlich vor.

Sakine Cansiz hatte eine zentrale Rolle beim Aufbau der kurdischen Frauenbewegung. Ihr Kampf richtete sich gegen patriarchale und feudale Strukturen in der kurdischen Gesellschaft, sowie
gegen die nationalistische Unterdrückung durch die Türkei. Sie ist vielen ein. Beispiel für Frauenbefreiung und Emanzipation.

Diese Vorstellungen, von einer basisdemokratischen, geschlechterbefreiten und ökologischen Gesellschaft; werden heute in den Kantonen Rojavas von den Frauen der YPJ gegen die Barbarei in Form der Mörderbanden des religiös-fundamentalistische “Islamische Staat” verteidigt.

Nach zahlreichen Aktionen, in Solidarität mit den Kämpfenden von YPG/YPJ in Rojava und gegen den IS von kurdischen, türkischen und deutschen linken-antifaschistischen Gruppen, gilt es weiter eine nebeneinander her auf zubrechen und mehr zu einem mit einander zu finden.

Weitere Schritte in die Richtung wurden schon gemacht, so gibt es in der Roten Flora jetzt einmal im Monat das – Antifa Enternational Café – von kurdischen und deutschen Linken zusammen gestaltet.

Seit der Ermordung von Sakine, Fidan & Leyla am 09.01.2013 versammeln sich jedes Jahr tausende Aktivist*innen aus ganz Europa in Paris, um ihre Trauer und Wut über die Morde auf die Straße zutragen. Gedenken auch wir an sie, so wie wir auch Clément Méric, dem Antifaschisten der Action Antifasciste Paris-Banlieue (FB), der am 05.06.13. von Faschisten in Paris ermordet wurde, in Paris schon gedacht haben.

Mit Trauer im Herzen, aber tiefer Entschlossenheit zur Fortführung unseres Widerstandes, leben Sakine, Fidan, Leyla und Clément und alle anderen gefallenen Genoss_Innen in unserem weltweiten Kampf weiter.

Kommt mit nach Paris! Es rufen auf: Antifa Pinneberg, YXK HH – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Tatort Kurdistan, Projekt Revolutionäre Perspektive

Gemeinsame Busfahrt zur Gedenkdemonstration nach Paris:
Abfahrt: 08.01.16 | 22 Uhr | ZOB/HBF Tickets: 20€ in der Schanzenbuchhandlung& im kurdischer Kulturverein (Steindamm 62)

Termine:
25.12.15 (Fr): Antifa Enternasyonal Café – Lesung aus dem zweiten Band der Tagebücher von Sakine Cansız. 19 Uhr | Rote Flora
09.01.16 (Sa): Gedenkveranstaltung an Sakine Cansız, Fidan Doğan und
Leyla Söylemez in Paris
13.01.16 (Mi): Gedenkveranstaltung & Lesung: Wir gedenken Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Söylemez. Lesung aus dem zweiten Band der Tagebücher von Sakine Cansız. 18.30 Uhr | Centro Sociale (U Feldstraße)

Den Aufruf gibt es auch auf Facebook bei Hamburg für Rojava