Pinneberger-Tageblatt und die Elmshorner-Nachrichten als Steigbügelhalter der AfD

In der Wochenendausgabe (18/19.05,2019) des Pinneberger-Tageblatt und Elmshorner-Nachrichten lag Wahlwerbung der AfD in Form eines Flyers bei.

View this post on Instagram

In der Ausgabe vom Pinneberg-Tageblatt und Elmshorner-Nachrichten zum letzten Wochenende (18./19.05.2019) war Werbung der rassistischen AfD zur Europawahl. Wir fragen uns warum eine Zeitung vom @shz.de / A. Beig Verlag Geschäfte mit den Feinden der Presse und Meinungsfreiheit macht. Es macht Angst zusehen das sich diese Zeitungen nicht mal mehr für die Grundfreiheiten in diesem Land einsetzt und gegen die Angriffe der faschistischen AfD verteidigt! #elmshornernachrichten #pinnebergertageblatt #shz #abeigverlag #fckafd #antifa #presse #zeitung #medien #meinungsfreiheit #pressefreiheit #antifaschismus #nonazis #noafd #nazisraus #europawahl #angst #europafueralle #werte #solidarität #gegenrechtehetze #gegennationalismus #nationalismusabwählen #antifapinneberg #pinneberg #elmshorn #wedel #quickborn #schenefeld #barmstedt

A post shared by @ 1mai.sei.dabei on


Wir fragen uns warum die SHZ / der A. Beig Verlag eine Partei unterstützt und mit ihr Geschäfte macht, die massiv die Presse- und Meinungsfreiheit angreift und einschränken möchte.
Für uns ist damit klar geworden, was Angst macht, wie weit die Verrohungschon fortgeschritten ist, wie weit die Hetze von AfD, Pegida, Palmers und Sarrazins das gesellschaftliche Klima verändert haben. Auch hat es uns deutlich vor Augen geführt, dass diese Zeitungen nicht mehr ihrer Aufgabe nachkommen die Grundfreiheiten in diesem System mutig zu verteidigen.


Weshalb erinnern sich einige Redakteure nicht mehr an die 2000er Jahre, als auch ihre Zeitung dem faschistischen Terror zum Opfer fiel, indem u.a. das Redaktionshaus in Elmshorn und der A,Beig Verlag angegriffen wurden?!?

Weshalb werden Kund*innen mit der Antwort abgewatscht: …„Dadurch, dass die Partei vom Bundesamt für Verfassungsschutz nicht mindestens als Verdachtsfall eingestuft ist, gab es unserer Ansicht nach keinen Grund, diese Wahlwerbung abzulehnen.“

Ehrlich jetzt, das ist euer Umgang und Einfall mit/zu rassistischen und faschistoiden Parteien!?

Gauland möchte wieder stolz sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen, er bezeichnet die Zeit der NS-Diktatur als „Vogelschiss in der deutschen Geschichte“. Bernd Höcke fordert eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ und verherrlicht wieder die Nazis.

Relativiert hat er Adolf Hitler indem er in einem Interview sagte, dass es „ein Problem“ sei, dass Hitler als absolut böse dargestellt wird. Der Bundestagsabgeordnete Jens Meier bezeichnete Noah Becker, den Sohn von Boris Becker, als „kleinen Halbn*ger“. Gauland möchte keinen Boateng als Nachbarn. Thomas Göbel bediente sich der Sprache der Nazis, als er von Ausländern sprach, „unter dem Beifall von Schmarotzern und Parasiten, die dem deutschen Volk das Fleisch von den Knochen fressen.“ Auch der Europawahlkandidat der AfD Jörg Meuthen, gegen den zur Zeit Ermittlungen wegen illegaler Parteienfinanzierung laufen, sowie seine Prateikamerad*innen, die sich angeblich von der faschistischen „Identitären-Bewegung“ abgrenzen, halten rein gar nichts von ihrem eigenen Wahlmotto „Mut zur Wahrheit“.

Maximilian Holstein (AFD Kreis Pinneberg) beteiligt sich an den Kundgebungen von „Merkel muss weg“ in Hamburg und steht gemeinsam mit bekennenden Nazis dort. Dieses tat auch mehrfach der Elmshorner Daniel Buhl, der auf den „Merkel muss weg“ Kundgebungen bekannte Neonazis mit Handschlag begrüßte.
Maximilian Holstein bei Maximilian Holstein bei „Michel, wach endlich auf!“ („Merkel muss weg“) in Hamburg

Daniel Buhl bei Daniel Buhl bei „Merkel muss weg“ in Hamburg

2014 berichtete die TAZ, welche auch im A. Beig-Verlag gedruckt wird, über Sebastian Behr. Dieser war 2014 Kandidat der AFD in Hamburg und vergnügte sich 2002 auf einer Feier von „Comabat 18 Pinneberg“.

„Combat 18″ ist der terroristische/bewaffnete Arm von „Blood and Honou“r. In den 2000er Jahren gab es etliche Angriffe dieser Gruppe auf Menschen und Einrichtungen in Elmshorn, Pinneberg, Uetersen.

Wehret den Anfängen!

Ihr in den Redaktionen habt es mit in der Hand über Rassismus und Faschismus aufzuklären und zu berichten. Diesen fördern, indem ihr euch wahrscheinlich einige tausend Euro einheimst und sie gewähren lasst, trägt nicht zu einer freien Gesellschaft bei. Auch nicht der Verweis auf den Verfassungsschutz, welcher jahrelang den NSU aufbaute und Menschen sterben ließ, Akten vernichtete, bis heute nicht willens ist den NSU-Komplex aufzuklären und und und….

Keine Geschäfte mit rassistischen, faschistoiden Parteien! Gegen die Ewiggestrigen, alten und neuen Nazis und Faschisten!

Für eine starke, ehrliche und aufrichtige antifaschistische Gesellschaft !

Kein Konsens mit der AfD!

Schulter an Schulter gegen den alten und neuen Faschismus!


0 Antworten auf “Pinneberger-Tageblatt und die Elmshorner-Nachrichten als Steigbügelhalter der AfD”


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sieben × drei =