Hamburg: Andreas Kachelmann aus Neonazi-Szene ausgestiegen

Der bis 2016 in der Hamburger Neonazi-Szene aktive Andreas Kachelmann hat einen begleiteten Ausstieg vollzogen. Er war seit 2010 in Hamburg, vornehmlich im Umfeld der NPD, aktiv und nahm auch überregional an diversen Veranstaltungen und Aktionen der rechten Szene teil.

Ende des Jahres 2016 meldete sich Kachelmann auf verschiedenen Kanälen bei linken Strukturen und verkündete seine ideolgische und persönliche Distanzierung von der rechten Szene. Im weiteren Verlauf haben verschiedene Gruppen mit ihm seine politische Vergangenheit aufgearbeitet und seinen Ausstieg so verifizierbar begleitet.

Der Ausstieg über Antifa-Strukturen folgt einem eng definiertem Rahmen. Der ideologische Bruch muss klar erkennbar sein. Es dürfen keine persönlichen oder politischen Kontakte mehr zu Strukturen und Einzelpersonen der rechten Szene bestehn. Eine abschließende Veröffentlichung soll den Rückweg in die Szene zusätzlich verbauen. Umfangreiche Aussagen über das eigene Wirken und über die Strukturen, in denen sich der Aussteiger bewegt hat sind zwingend notwendig und müssen überprüfbar und nachvollziehbar sein. In vielen Fällen ist ein Wechsel des Wohnorts ratsam.

Offen über gewonnene Erkenntnisse zu berichten, lehnen wir an dieser Stelle ab. Betroffene Strukturen und Einzelpersonen wurden nach bestem Wissen vorab informiert.

Grundlegend sind folgende Texet aus dem „Antifaschistischen Infoblatt“ nach wie vor zu empfehlen: Aussteiger, Rückzieher, Aufhörer, Austreter & Von Aussteigern und Austretern


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