Archiv für Oktober 2017

Das neue Antifa Infoblatt (AIB) Nr. 116 ist da

Ti­tel­the­ma der 116. Aus­ga­be des An­ti­fa­schis­ti­schen In­f­o­blatts ist: Rechtsterrorismus unter Aufsicht der Geheimdienste. Wei­te­re The­men sind unter an­de­rem: Im Kampf für die „Volksgemeinschaft“ Wie sich Neonazis innerhalb der Kampfsportszene vernetzen, Ein identitäres Haus in Halle, „Ich bin bereit, etwas zu riskieren!“ Interview mit Harlon Jones, Neonaziaufmärsche werden nicht nur auf der Straße verhindert, Dem Papiertiger die Krallen stutzen – Vier fragmentarische Überlegungen zum Umgang mit der „Identitären Bewegung“ am Beispiel Bayerns.

Erhältlich wie immer in den Läden eures Vertrauens ( Infoladen Schwarzmarkt, Schanzenbuchhandlung ) oder direkt beim AIB

Banditi e ribelli: Die italienische Resistenza 1943-1945

Die fotodokumentarische Ausstellung ›Banditi e ribelli‹ erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Kurze chronologisch aufgebaute Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, gegen Faschismus und gegen die Greuel der deutschen Besatzung kämpften.
Sie hatten sich entschieden für Frieden und für eine freie, gerechte Gesellschaft.
Auf 58 Ausstellungstafeln wird diese Entscheidung in all ihren Schwierigkeiten dargestellt, ohne Rhetorik, zwischen Kampf, Illusionen und Erfolgen, Lachen, Singen und übertriebenen Posen. Schließlich ging es darum, eine Zukunft zu erfinden: Die meisten Partisan_innen waren knapp 20 Jahre alt.
Das Geschichtsinstitut Istoreco aus Reggio Emilia und CultureLabs aus Berlin haben mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung diese neue Wanderausstellung in deutscher Sprache erarbeitet.

Ausstellungseröffnung am 6. Oktober 19-22 Uhr mit Macher*innen der Ausstellung und Cappelletti antifascisti.

Cantina fux und ganz Bodenstedtstraße 16, 22799 Hamburg

Cappelletti (gefüllte Pasta) in Brühe waren ein traditionelles Essen der Arbeiter*innen in Italien zum 1. Mai. Diese Tradition wurde während des Faschismus verboten, so dass sich die Menschen heimlich trafen und das Essen zum widerständigen Akt wurde. An diese Tradition wollen wir heute gerne anknüpfen.

7.-17. Oktober 2017 / Mo-Sa, 12-18 Uhr fux//Kaserne, Bodenstedtstr. 16, Hinterhof Eingang Süd/Mittelwest, Hochparterre links

20.-27. Oktober 2017 / täglich von 17-20 Uhr Rote Flora, Achidi-John-Platz 1

Der Ausstellungstitel provoziert und unterstreicht zugleich die Ursprünge der Widerstandsbewegung. Zu Beginn wurden sie banditi genannt, ausgeschlossen von der genormten und kontrollierten faschistischen Gesellschaft. Ribelli waren sie ganz sicher, Chaos stiftend, anfänglich ohne genaue politische und soziale Ziele. Es hat gedauert, bis sie selbst von ihren Feinden als partigiani bezeichnet wurden, also als Personen, die wussten auf welcher Seite sie stehen und die eine überzeugte Position einnehmen.

In Kooperation mit der Projektgruppe Mai più fascismo Hamburg und dem VVN/BDA Hamburg.