Archiv für September 2015

Das neue Antifa Infoblatt (AIB) Nr. 108 ist da

Ti­tel­the­ma der 108. Aus­ga­be des An­ti­fa­schis­ti­schen In­f­o­blatts ist: Aufstand der Wutbürger u.a. mit einem Text der Gruppe Antifa Kleinparis aus Leipzig: Antifaschistische und antirassistische Praxis in Zeiten von Freital und Heidenau „Ein wenig mehr als Feuerwehr “. Wei­te­re The­men sind unter an­de­rem: „Der III. Weg“ Ein Produkt der Kriese des „Nationalen Widerstandes“, „Die Rechte“, „Europäische Aktion“ Eine internationalistische Neonazi-Avangarde?, Die NPD: Sinkendes Schiff ohne Kurs?!, Das unrühmliche Ende Verutteilungen im Thiazi-Prozess, Die AfD nach der Wahl, Interview mit Robert Claus: „HoGeSa ist Teil einer längeren Entwicklung“, Frankreich: Front National – eine Partei im Konflikt mit ihrem Gründer und Streetwear: „Yakuza“– das neue „Thor Steinar“?

Erhältlich wie immer in den Läden eures Vertrauens ( Infoladen Schwarzmarkt, Schanzenbuchhandlung ) oder direkt beim AIB

18.-20. Sept. 2015: Jugendkongress in Hamburg

+++Am 18.-20. Sept. ist wieder der linke Jugendkongress in Hamburg, kommt vorbei!+++

Eine selbstorganisierte, menschliche und solidarische Gesellschaft ist möglich. Zum 9. Mal in Folge veranstalten wir daher mit euch den Jugendkongress mit verschiedensten Workshops und Diskussionen. Bring dich ein, sei ein Teil des Juko! (FB)

Über 15000 Menschen in Hamburg auf der Strasse gegen Nazis und Rassisten

+++Wir möchten uns bei allen bedanken die mit uns aktiv gegen Neo-Nazis und Rassismus am 12.09. unterwegs wahren!+++

Nachdem wir am 29.08. einen Infotisch und am 03.09. eine Infoveranstaltung in Pinneberg zum Hintergrund von Pegida, HoGeSa und dem „Tag der Deutschen Patrioten“ gemacht haben, sind wir am 12.09. gemeinsam von Pinneberg nach Hamburg gefahren.

+++Schon am 11.09. gab es eine Demonstation von über 2000 Menschen unter Motto: „Von Kurdistan bis Hamburg: Faşizme Karşı Omuz Omuza! – Schulter an Schulter gegen Faschismus!“ in Hamburg.

+++Über 15.000 beteiligten sich an der Bündnis-Demonstration vom Hamburger Bündnis gegen Rechts.+++

+++ Am 13.09. kam es in Hamburg noch zu einem Aufmarsch von türkischen Faschist_innen und Nationalistinnen. (1, 2)+++

Bei recherche-nord.com gibt es eine Bildstrecke zum „Tag der Deutschen Patrioten“. Weitere Bilder gibt es bei: linksunten.indymedia.org. Am Hamburger Hauptbahnhof kam es zu einem gewalttätigen Angriff von Neonazis aus Hamburg und Schleswig-Holstein auf Antifas. U.a. beteiligte sich auch Mario Zitzlaff aus Schenefeld (Kreis Pinneberg) am Angriff (mehr bei linksunten).

Gemeinsam gegen Rassismus – Von Pinneberg nach Hamburg

+++ Wir fahren am Samstag gemeinsam von Pinneberg nach Hamburg +++ Treffpunkt um 8:50 Uhr am Bahnhof Pinneberg +++ Auf zur Demo des Hamburger Bündnis gegen Rechts +++ Nazis stoppen! Aufmarsch verhindern! +++

Nachdem das Verwaltungsgericht am Mittwoch in seinem Urteil das Verbot der Nazi-Demo bestätigte, ziehen die rechtsradikalen Organisatoren jetzt mit einer Beschwerde vor das Oberverwaltungsgericht (OVG). Noch ist nicht klar, ob die Nazis beim Oberverwaltungsgericht Erfolg haben werden und das Verbot wegklagen können. Wir werden in jedem Fall demonstrieren gegen Rassismus und Nationalismus!

Hier noch mal unser kurz Aufruf (język polski / Polnisch, English / Englisch, Italiano / Italienisch, čeština / Tschechisch, русский язык/Russisch, español / Spanisch & français / Französisch Gemeinsam gegen Rassismus
Für den 12. September planen Nazis, rechte Hooligans und Rechtspopulisten einen „Tag der deutschen Patrioten“ in Hamburg. Damit wollen sie an die rassistischen Aufmärsche von Hogesa und Pegida anknüpfen. Zehntausende von Pegida-AnhängerInnen zeigten im letzten Winter, dass sich jetzt ein schon länger vorhandenes rassistisches Potential offen auf die Straße wagt. Zudem hat dieses Spektrum mit der AfD erstmals eine parlamentarische Vertretung, die im Gegensatz zur NPD nicht mit dem Makel des NS-Bezuges behaftet ist. Im Gefolge von AfD, Pegida und HoGeSa nahmen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland drastisch zu. 2014 gab es laut ProAsyl 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen gegen Geflüchtetenunterkünfte sowie 256 Kundgebungen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Auch Hamburg und angrenzende Bundesländer blieben nicht von dieser Entwicklung verschont. Seit 2014 machen RassistInnen in Farmsen gegen eine Geflüchtetenunterkunft mobil, während in Harvestehude Biedermänner mit juristischen Winkelzügen eine Unterkunft verhindern wollen. Im schleswig-holsteinischen Escheburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) wurde am 9.02. sowie am 29.06.2015 in Lübeck Brandanschläge auf Unterkünfte für Geflüchtete verübt.
Die deutsche und europäische Politik im Umgang mit Geflüchteten ist gescheitert. 60 Millionen Menschen befanden sich 2014 weltweit auf der Flucht vor Elend und fehlenden Lebensperspektiven, an denen auch die westlichen Industriestaaten Schuld tragen. Dem Massensterben bei der Flucht über das Mittelmeer wird jedoch begegnet durch noch stärkere Abschottung und durch ein noch härteres Abschieberegime. Statt auf Willkommenskultur wird auf eine Politik der Abschreckung gesetzt. Pegida,‭ ‬HoGeSa,‭ „‬Nein zum Heim‭“‬-Initiativen und die rassistischen Angriffe erfolgen also vor dem Hintergrund einer politischen Stimmungsmache,‭ ‬die bis weit ins bürgerliche Lager hineinreicht oder diesem entspringt.

Wir rufen dazu auf, mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen.

Von Pinneberg nach Hamburg – Gemeinsam gegen Rassismus! Treffpunkt zur gemeinsamen fahrt nach Hamburg um 8:50 Bhf. Pinneberg

français / Französisch

Le 12 septembre des Nazis, hooligans et partis populistes d’extrême droite planifient une « journée des patriotes allemands » à Hambourg. Cette manifestation veut renouer avec les manifestation de Pegida (Patriotes européens contre l’islamisation de l’Occident) et de HoGeSa (Hooligans contre les salafistes).

L’hiver dernier, des dizaines de milliers de partisans de Pegida ont montré qu’il y avait déjà un potentiel raciste qui se répandait ouvertement dans la rue. Parallèlement, ces idéologies se retrouvent dans les parlements. Avec l’AFD (Alternative pour l’Allemagne), ils ont pour la première fois un parti politique qui, à l’inverse du NPD (Parti National Démocrate d’Allemagne), n’est pas un stigmate direct du IIIe Reich.

Avec les montées de l’AFD, de Pegida et HoGeSa, les attaques visant les réfugiés se multiplient. Selon l’organisation Pro Asyl, dans la seule année 2014, il y a eu 35 incendies et 118 dégradations de matériels et de logements de réfugiés, ainsi que 256 manifestations anti-migrants.

Hambourg et ses alentours ont aussi du subir cette progression. Depuis 2014 des militants xénophobes se mobilisent contre un logement de réfugiés dans le quartier de Farmsen, pendant que des bourgeois du quartier voisin de Harvestehude veulent fermer ce lieu avec des actes juridiques.

Dans le land du Schleswig-holstein, le 9 février et le 29 juin dernier a Lübeck il y a eu également des incendies visant des logements de réfugiés.

La politique Allemande et Européenne concernant les réfugiés a échoué. En 2014, 60 millions de personnes ont fuit la guerre, la misère et le manque de perspective, dont les gouvernements capitalistes Européens sont responsables. Pour faire face à la mort en masse dans la Méditerranée, ces gouvernements ne proposent qu’une politique d’isolation et d’expulsion des migrants encore plus forte. A la place d’une politique d’accueil, ils insistent sur une politique de la peur. Ainsi les manifestations Pegida, HoGesa, et les initiatives « non au logement » et les attaques racistes se produisent alors dans une atmosphère politique qui les favorisent.

Nous lançons donc un appel à manifester le 12 septembre 2015 avec l’Alliance Hambourgeoise Contre l’Extrême Droite(HBgR) dans la rue pour contrer la manifestation
des Nazi-hooligans.

Stoppons les nazis! Empêchons la manifestation!

plus d’infos:: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) , http://goodbyedeutschland.blogsport.eu/

Pinneberg / 03/09/ Infoveranstaltung: HoGeSa, PEGIDA und rassistische Stimmung im Land

Im Oktober 2014 gingen in Köln 5.000 rechte Hooligans und Rechtspopulisten unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) auf die Straße. In Dresden und anderen Orten gehen, unter dem Namen „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) seit Oktober 2014 an verschiedenen Orten in Deutschland tausende Menschen u.a. gegen den „Islam“ und die „Lügenpresse“ auf die Straße. An anderen Orten mobilisieren „Anwohner“ gegen Unterkünfte von Geflüchteten. Am 12 .September planen rechte Hooligans, Neonazis und andere Rassisten in Hamburg mit einem „Tag der deutschen Patrioten“ daran anzuknüpfen. Die ReferentInnen des Regionalen Beratungsteams Itzehoe Informieren über die Hintergründe dieser Phänomene. Was steckt hinter PEGIDA und Co.? Welche Strukturen? Und welche Ideologie? Gemeinsam wollen wir besprechen was wir dem entgegensetzen können.

Infoveranstaltung: HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land (Veranstaltung mit RefarentIn vom Beranet-SH) am 3.09.2015 in Pinneberg um 19 Uhr / Clara-Bartram-Weg 14 / Jüdische Gemeinde Pinneberg