Archiv für März 2014

Das neue Antifa Infoblatt (AIB) Nr. 102 ist da

Ti­tel­the­ma der 102. Aus­ga­be des An­ti­fa­schis­ti­schen In­f­o­blatts ist: Das Problem heisst Rassismus – Rechte Bürgerininitiativen mobilisieren gegen Flüchtlingsheime und die Antifa sucht nach gegenstrategien. Wei­te­re The­men sind unter an­de­rem: Rechte Sportsfreunde Kampfsportmarken suchen Absatzmärkte, Schweden: Antifaschismus ist immer auch Selbstverteidigung, Geschichte „Jetzt wird reiner Tisch gemacht“ Die SA während und nach der Röhm-Krise,Repression gegen Antifas, Die Dämonisierung der Arbeiter_innenklasse und die Antifa. So wie ein kurzer Bericht zur Zeugin Janine S. beim NSU-Prozess in München, die einen Vertrag für eine SIM-Karte 2003 abgeschlossen hatte, die von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos benutzt wurde, Janine S. wohnt heute im Kreis Pinneberg.

Erhältlich wie immer in den Läden eures Vertrauens ( Infoladen Schwarzmarkt, Schanzenbuchhandlung ) oder direkt beim AIB

22.03. Bundesweite Demonstration Berlin: Die Repression lauert überall, wir auch!

Immer wieder geraten Antifaschist*innen durch ihr Engagement in den Fokus der Repressionsbehörden. Häufig landen Antifas hinter Gittern, weil sie sich gegen Nazis zur Wehr gesetzt haben. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der in Schweden einsitzende Joel. Ihm wird vorgeworfen, am Rande einer Kundgebung an einer Auseinandersetzung mit Nazis beteiligt gewesen zu sein. Nazis hatten versucht, mit Messern und Knüppeln eine antifaschistische Kundgebung zu attackieren. Nur durch den beherzten Einsatz einiger Antifaschist*innen konnte Schlimmeres verhindert werden. Seitdem sitzt Joel im Knast und ist auf unsere Solidarität angewiesen. Auch Josef sitzt derzeit in Wien im Knast, nachdem er sich an den Protesten gegen den WKR-Ball beteiligt hatte.

Aber nicht nur aufgrund politischen Engagements, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen sind viele Menschen mit Repression konfrontiert. (Aufruf)

Heute Demonstration: Solidarität mit den Genoss_innen in Malmö

Am Abend des 8. März wurden in Malmö vier schwedische Genoss_innen bei einem Naziangriff teilweise lebensgefährlich verletzt. Mit unseren Gedanken sind wir bei den Verletzten und ihren Freund_innen und Genoss_innen! Heute am Freitag, den 14. März wollen wir auch in Hamburg ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration heute um 19 Uhr S-Bahnhof Sternschanze.

An­ti­fa­scism är själv­förs­var An­ti­fa­schis­mus ist Selbst­ver­tei­di­gung!

Weitere Soli-Demos:
ÄLMHULT lördag 15 mars kl. 13 Torget
VÄSTERÅS lördag 15 mars kl 13 Bäckby fotbollsplan
STOCKHOLM lördag 15 mars kl 15 Medborgarplatsen
GÖTEBORG söndag 16 mars kl. 14 Järntorget
MALMÖ söndag 16 mars kl 14 Möllevångstorget

Schwarz ist unsere Trauer! Rot ist unsere Wut!

Schweden: Genoss_innen bei einem Naziangriff lebensgefährlich verletzt!

Solidarität mit unseren Genoss_innen!
Am Abend des 8. März wurden in Malmö vier schwedische Genoss_innen bei einem Naziangriff teilweise lebensgefährlich verletzt.

Nach einer Demonstration zum Internationalen Frauenkampftag in Malmö wurden vier Genoss_innen von Nazis mit Messern attackiert. Am schlimmsten verletzt wurde Showan Shattak ein Ultra vom Malmö FF, Showan wurde im November 2013 auf einer extrem rechten Internetseite als linker Aktivist geoutet und als Gründer für die Kampagne „Fotbollssupportrar mot HOMOFOBI“ bennant. Der 25-Jährige trug bei dem Angriff schwere Kopfverletzungen davon und liegt jetzt im Koma. Drei weitere Genoss_innen erlitten Stichverletzungen.

Die Angreifer gehören zur Svenskarnas Parti, drei von ihnen sind von der Polizei wegen versuchtem Totschlag festgenommen worden. Einer der Angreifer war Andreas Carlsson, er war bis kurz vor dem 8.März noch in Kiev und und unterstützte dort die faschistische Svoboda-Partei.

Ingen nazister pa vare gater – Keine Nazis auf unseren Straßen.
Am 9. März fanden u.a. in Malmö, Göteborg, Stockholm, Uppsala, Umeå, Lund, Jönköping und Västerås Solidaritätsdemonstrationen statt.

Antifascism är självförsvar Antifaschismus ist Selbstverteidigung!

+++ Am Freitag, den 14. März wird es in Hamburg eine Solidaritäts-Demonstration für die Genoss_innen in Malmö geben. Kommt um 19 Uhr zur S-Bahn Sternschanze (Vorplatz des SC Sternschanze) Ein Genosse von Allt åt Alla aus Malmö wird bei der Kundgebung sein und über die aktuellen Entwicklungen in Malmö berichten. Am 16. März ruft das Bündnis „Skåne mot rasism“ zu einer weiteren Großdemonstration in Malmö auf.+++

Soli-Facebook-Seite: Solidaritet med kamraterna i Malmö. #kämpashowan

Wir sind mit den Gedanken bei den Verletzten und ihren Freunden und Genoss_innen!

Never forget, never forgive –Der Kampf gegen Faschismus ist international!

Infos: motkraft.net, projektantifa.dk, AFA Stockholm, publikative.org, antifainfoblatt.de, avanti-projekt.de/hamburg

Kein Raum für Rechtspopulisten in Pinneberg!

Am 6. Februar 2013 ist die Partei “Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land” (AfD) ge­grün­det wor­den. Die Partei zieht mit ihrem Wahlprogramm vor allem Frustrierte an, die es »denen da oben« schon immer »mal zeigen« wollten, verbohrte Wirrköpfe und auch Rechte. Seit der Gründung am 4.Juni 2013 im Hotel Cap Polonio gibt es auch im Kreis Pinneberg einen Kreisverband der „Alternativen für Deutschland“.

Immer wieder fallen in der AfD Mitglieder auf, die aus der extremen Rechten kommen so z.B. in Göttingen. So wie Mitglieder die für die Rechte-Zeitung Junge Freiheit schreiben oder sich in der SWG (Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft) engagieren. Einen Verein der als Scharnier zwischen Konservatismus und extremer Rechter dient. Auch zu Homophoben Äußerungen kommt es immer wieder in der Partei, so wetterte die Europawahl-Kandidatin des Berliner Landesverbands, Beatrix von Storch gegen eine angebliche „Schwulen-Lobby“.
Erinnert sei auch noch einmal an das Wahlspecial von der Schülerzeitung der Theodor-Heuss-Schule in Pinneberg zur Bundestagswahl 2013 und die Überraschung der AfD.

Am 7.3. möchte die AfD in der Sportsbar Highlight beim VfL-Pinneberg ein Mitglieder-Treffen abhalten.

+++Am 21. März möchte sich die AfD erneut in der Sportsbar Highlight beim VfL-Pinneberg um 19 Uhr treffen+++

Bei uns stößt das auf Unverständnis, insbesondere weil der VfL-Pinneberg erst im Januar 2014 bei den Hamburger Hallenmeisterschaften mitspielte, wo u.a. die Kampagne „Hamburger Fußball zeigt Flagge“ unterstützt wurde die für Respekt und Miteinander stehen soll. Weiter ist es uns ein Rätsel wie man sich nach den Aufgeklärten Äußerungen nach dem „Coming-Out“ von Thomas Hitzelsperger die homophobe “Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land” ins eigene Haus holen kann.

Weitere Hintergrundinfos zur AfD: Netz gegen Nazis und aus der ak – analyse & kritik – Zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 591

Das abschneiden der AfD bei der Bundestagswahhl 2013 im Kreis Pinneberg / Schleswig-Holstein hier

Kein Raum für Rechtspopulisten in Pinneberg!

Rellingen: Keine Ruhe für Nazis!

Wie auf dem Internetportal linksunten.indymedia.org berichtet wird, beschäftigt das Logistikunternehmen HERTLING GmbH & Co. KG in Rellingen (Kreis Pinneberg) bei Hamburg mehrere Neonazis.

So arbeitet Mark Michael Proch für das Unternehmen. Porch ist für die NPD seit den Kommunalwahlen im Mai 2013 im Stadtrat von Neumünster. Sein Schwager Andreas Regner arbeitet ebenfalls für HERTLING . Regner griff im November 2013 u.a. mit Porch und anderen Neonazis Journalist_Innen an. Auch Martin Marquardt ist im selben Unternehmen beschäftigt. Marquardt beteiligte sich u.a. beim NPD-Aufmarsch versuch am 1.Mai 2012 in Neumünster. Im „Holsteiner Courier“ ist Marquart zusehen wie er am 18.06.2013 mit dem stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Jens Lütke, Mark Michael Proch zur konstituierenden Ratsversammlung begleitet. Weiter sind Daniel Below, die Brüder Wladimir Krutsch und Viktor Krutsch Arbeitnehmer bei HERTLING und standen zur Kommunalwahl 2013 als Listenkandidaten für die NPD – Neumünster zur wahl.


(Below, Daniel (2vl), Marquardt, Martin (4vl) und Proch, Mark Michael (re) auf NPD-Demo am 1.Mai 2012 in Neumünster)

Neonazis den Raum nehmen!
Es ist unerlässlich, ihre Strukturen, Organisationsformen zu benennen und aus dem Schutzraum der Anonymität zu holen.
Keine Ruhe für Neonazis