Archiv für Mai 2013

Naziaufmarsch in Wolfsburg verhindern!

Unter dem Motto “Tag der deutschen Zukunft” wollen Nazis am 1. Juni 2013 in Wolfsburg aufmarschieren und ihr rassistisches und nationalistisches Gedankengut auf die Straße tragen. Unter demselben Motto fanden bereits Aufmärsche in Pinneberg, Hildesheim, Braunschweig/Peine und Hamburg statt. Mittlerweile hat sich der “Tag der deutschen Zukunft” zu einem der wichtigsten jährlichen Ereignisse für Nazis in Norddeutschland
entwickelt. Aber auch der Widerstand steigert sich jedes Jahr.

Aus Hamburg wird es eine Busanreise geben um den Naziaufmarsch zu verhindern!

Tickets gibt es bei den Infoveranstaltungen, in der Buchhandlung im
Schanzenviertel und im Infoladen Schwarzmarkt.

Infoveranstaltung: Donnerstag 23. Mai – 19 Uhr Rote Flora

Letzte Infos: Donnerstag 30. Mai – 19 Uhr Gängeviertel

mehr Infos gibt es hier: .no-tddz.org

80 Jahre nach den Bücherverbrennungen

15. Mai, Marathonlesung aus den verbrannten Büchern 11-18 Uhr

Mit Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten und vielen Hamburgerinnen und Hamburgern. Genau dort, wo am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaftler Bücher verbrannten.
Eröffnung durch Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees

Ort: Platz der Bücherverbrennung, Kaiser-Friedrich-Ufer/Bundesstraße
auf der Wiese, Ecke Heymannstraße am Isebekkanal (Metrobus 4)

mehr Infos: www.lese-zeichen-hamburg.de

Naziaktivitäten öffentlich machen!

Ob NPD-Plakate vor den Wahlen, Nazitreffen in Gaststätten, Flyer der „Der Freiheit“ oder NPD im Briefkasten, Infotische von Rechten in der Fußgängerzone oder Übergriffe und Drohungen. Auch im Kreis Pinneberg gibt es immer wieder aktivitäten von Neonazis.
Zu häufig werden rechte Aktivitäten und Naziangriffe nicht wahrgenommen, heruntergespielt oder gar ignoriert. Dem wollen wir entgegenwirken! Ziel ist es, die Aktivitäten von Nazis aus dem Kreis Pinneberg öffentlich zu machen.

Wenn du BeobachterIn oder Opfer eines Neonazi-Übergriffs geworden bist, Propaganda-Aktionen beobachtet hast oder andere Informationen über Aktivitäten von Neonazis aus dem Kreis Pinneberg hast, dann schreib uns eine Email :

antifa-pbg[at]riseup[dot]net

Gemeinsam gegen Neonazis vorgehen!

11.05: Naziaufmarsch in Kirchweyhe verhindern!

Am 11.05.2013 wollen Neonazis zum nunmehr dritten Mal im niedersächsischen Kirchweyhe, in der Nähe von Bremen, aufmarschieren. Aufgerufen zu der Demonstration hat der norddeutsche Neonazikader Christian Worch mit seiner neuen Partei „Die Rechte“.
Beteiligt euch an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch! Seid spontan und einfallsreich! Naziaufmarsch in Kirchweyhe verhindern! Infos

8.Mai: Naziaufmarsch in Demmin verhindern!

Am 8. Mai 2013 will die Neonaziszene Mecklenburg Vorpommerns zum siebten Mal in Demmin aufmarschieren. Wieder einmal wollen sie ihre Sichtweise der Geschichte propagieren, einen deutschen Opfermythos konstruieren und diesen ins Zentrum des Gedenkens an die Kapitulation Deutschlands vor 68 Jahren rücken. Einmal mehr wollen sie so versuchen, die Geschichte zu relativieren und ihre menschenverachtende Propaganda auf die Straße zu bringen. mehr

Auf nach Demmin, Naziaufmarsch verhindern! Cадитесь пожалуйста!

„Schreddern, Spitzeln, Staatsversagen“

Wie rechter Terror, Behördenkumpanei und Rassismus aus der Mitte zusammengehen

Spuren nach Schleswig-Holstein bei der Mordserie des NSU? Gibt es nicht, wenn man den Behörden glaubt. Aber wer glaubt denen schon noch nach einer beispiellosen Serie des Wegschauens, der Pannen und des gezielten Förderns von Nazistrukturen? Das Lachen wird bitter, wenn man an das Versprechen von Bundeskanzlerin Merkel denkt, die Mordserie des NSU vollständig aufzuklären. Es war kaum ausgesprochen, als die Schredder bei den Geheimdiensten schon heißliefen. Wären die Ermittlungen ebenso so lange und ebenso ergebnislos gelaufen, wenn es sich nicht um EinwanderInnen gehandelt hätte?
Antworten auf die unzähligen Fragen versucht die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz zu geben, die Obfrau der LINKEN im dortigen Untersuchungsausschuss zum NSU ist und als eine der besten Kennerinnen der Neonaziszene gilt.

Freitag, 10. Mai 2013, 19:00 Uhr im EWB Gebäude, Feldstr. 3, Elmshorn

Ausschluss-Klausel:Nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen.

Heute: Prozessauftakt gegen NSU vor dem Oberlandesgericht München

»Aufklären und Einmischen« | »Aydınlatma ve Müdahele«

Heute am 6.Mai 2013, hat vor der 6. Strafkammer des Oberlandesgerichts (OLG) München um kurz vor halb elf Uhr der erste Prozess gegen Beschuldigte aus dem “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) begonnen.

Der Prozessbegin wurde von weltweitem Medieninteresse begleite.

Infos zum Prozess gibt es auf : www.nsu-watch.info auch auf Türkçe und English.

Das Dossier vom Antifa Infoblatt zum “Nationalsozialistischen Untergrund”.

Von der Zeitung Zeit gibt es zum Prozess einen Blog: Das NSU-Prozess-Blog

Frankfurter Rundschau, Süddeutsche und Spiegel Online berichten Live vom Prozessauftakt.

Die Nachrichtenagentur dpa hat bei twitter eine öffentliche Liste von Journalisten und Blogs rund um den “Nationalsozialistischen Untergrund” und den Prozess in München. Auch die ak. analyse & kritik hat bei twitter eine öffentliche Liste mit Tweets von PressevertreterInnen und BeobachterInnen.

Der Blog Nebenklage NSU-Prozess berichtet aus Sicht der Nebenklage im Prozess gegen Verantwortliche des „Nationalsozialistischen Untergrund“.

Kiel-Gaarden: 600 Antifaschist_innen gegen „PLS-Werkzeuge“

Am Samstag, 4. Mai 2013 demonstrierten über 600 Menschen gegen den seit Dezember 2012 von bekannten Neonazis, darunter Alexander Hardt aus Neumünster, betriebenen Laden „PLS-Werkzeuge“ am Vinetaplatz im Kieler Stadtteil Gaarden.

Unter dem Motto „Keine Geschäfte mit Neonazis – „PLS-Werkzeuge“ dichtmachen! Für einen solidarischen Stadtteil ohne Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus!“ versammelten sich zunächst etwa 300 Teilnehmer_innen der Demonstration, zu der das antifaschistische Bündnis Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus aufgerufen hatte, ab 13 Uhr auf dem Alfons-Jonas-Platz zur Auftaktkundgebung. weiter