Der „Nationalsozialistische Untergrund“ hatte Verbindung in den Kreis Pinneberg

Wie der NDR am 28.12.2012 berichtet hatte, war der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) in Schleswig-Holstein offenbar deutlich aktiver als bislang bekannt. Bereits im Oktober sorgte die Aussage eines Kieler Ex-“Hells Angel“ für Furore. Der behauptete der NSU hätte Waffen in Kiel gekauft und die Schüsse auf die Alte Meierei in Auftrag gegeben.
Mitte der 90er Jahre war Uwe Mundlos bei der Bundeswehr, dort lernte er eine Person mit dem Namen T. aus Quickborn kennen und fiel mehrfach als Neonazi auf. Am 31. März 1995 endete seine Wehrdienstzeit als Gefreiter. In der TAZ vom 12.09.2012 heißt es: „Drei Wochen vorher hatte er vom Bundeswehr-Geheimdienst Besuch bekommen. Anlass der MAD-Befragung war, dass Uwe Mundlos mit fünf weiteren Soldaten rechtsradikale Musik gehört hatte.“ Ob eine der fünf weiteren Soldaten T. aus Quickborn war, ist uns nicht bekannt. Was aber sicher ist, ist das Uwe Mundlos T. so wichtig war das er mit Adresse und Telefonnummer auf der in Jena beschlagnahmten Telefonliste stand. Diese Liste wurde am 26. Januar 1998 bei der Durchsuchung einer Jenaer Garage die von Zschäpe gemietete war gefunden. Nach dieser Durchsuchung tauchten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe unter.

http://www.ln-online.de/nachrichten/3644081/nsu-plante-offenbar-auch-anschlaege-auf-ziele-im-norden

Artikel von Andrea Röpke: Urlaub mit Terrorplanung