Abgesagt: Verschweigen, Vertuschen, Wegschauen

+++++Achtung Abgesagt! Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.+++++

Veranstaltung am 7. Dezember ab 19 Uhr in Elmshorn mit Katharina König, MdL Thüringen und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss Thüringen

Im November jährte sich die Aufdeckung der Taten der neonazistischen Terrorgruppe um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Mordend zogen Sie, die sich selbst den Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) gaben, 13 Jahre lang durch die Bundesrepublik.
Im Zuge der Ermittlungen und in den Untersuchungsausschüssen wurden fast täglich neue erschreckende und teils absurde Details bekannt – über die Verstrickungen der „Verfassungsschutzes“ auf Bundes- und Landesebene, aber auch über dubiose Ermittlungsmethoden bis hin zur Kontaktaufnahme mit einem Geisterbeschwörer. Wichtige Akten wurden geschreddert, Informationen zurückgehalten, Präsidenten der Verfassungsschutzämter auf Ebene des Bundes und der Länder traten zurück.
Katharina König ist im Jena der 1990iger Jahre aufgewachsen – U. Mundlos, U. Böhnhart und B. Zschäpe sind ihr ebenso wie viele andere bereits von damals bekannt. Übergriffe der Naziszene auf Antifaschistinnen und Antifaschisten und linke und antifaschistische Einrichtungen erlebte sie teils persönlich mit.
In Elmshorn wird Katharina König über die neonazistischen Mordtaten und das Versagen der Sicherheitsbehörden sprechen sowie über ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss. Gemeinsam mit dem Publikum soll über die aktuelle Situation aber auch über Notwendigkeit und Möglichkeiten antifaschistischen Engagementsim Kreis Pinneberg diskutiert werden.

Veranstaltung am 7. Dezember ab 19 Uhr, Linkes Zentrum Bauerweg, Bauerweg 41 25335 Elmshorn, mit Veranstalter_innen: Cornelia Möhring (MdB), Rosa Luxemburg Stiftung Schleswig-Holstein

Ausschluss-Klausel:Nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen.