Archiv für März 2012

Antifa Soli-Party und Konzert

Da ja alles leider Geld kostet gibt es in Hamburg und Kiel eine Reihe Soli Konzerte und Party’s, für die antifaschistische Arbeit.

31.03. Antifa Beach-Party Sommer und Sonne statt „TddZ“ im Jolly Roger/Hamburg ab 21 Uhr

12.04. Konzert mit Non Serviumin der Alten Meierei/Kiel ab 19 Uhr

13.04. Konzert mit Non Servium im Skorbut/Hamburg ab 21 Uhr

30.04. Tanz in den Mai in der Alten Meierei/Kiel ab 21 Uhr

Am 1.Mai Naziaufmarsch in Neumünster angreifen und verhindern! Am 2.Juni Naziaufmarsch in Hamburg angreifen und verhindern!

30.März Veranstaltung: Neue Qualität? NSU und rechter Terror in der BRD

Wer von der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) überrascht wurde oder eine „neue Qualität“ erkennen will, ignoriert die jahrzehntelange Geschichte des rechten Terrors in der Bundesrepublik Deutschland. Seit den fünfziger Jahren haben militante Neonazis organisiert eine Vielzahl an Morden, Brandstiftungen, Banküberfällen und Bombenattentaten begangen. Formen und AkteurInnen, Strategien und Konzepte eines bewaffneten Kampfes von rechts sollen vorgestellt werden, um möglichst viele Aspekte des Phänomens „Rechtsterrorismus“ zu fassen.

Der Referent Robert Andreasch ist freier Journalist, fotografiert und schreibt für spiegel.de und andere bekannte Medien sowie für die antifaschistische Zeitschrift Der Rechte Rand über die süddeutsche Neonaziszene.

Freitag, 30. März 2012 | Pinneberg | 19 Uhr | Jüdische Gemeinde Pinneberg, Clara-Bartram-Weg 14 *

Veranstaltung von: Antifaschistische Initiative Kreis Pinneberg

Die Veranstaltung ist Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsche am 1. Mai 2012 in Neumünster.

Weitere Infos: www.aida-archiv.de nonazisneumuenster.blogsport.de

*Von der Veranstaltung sind nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen.

Die Veranstaltung findet auch am 28.03. in Neumünster und am 29.03. in Kiel statt.

Zwei Veranstaltungshinweise: 18.03.2012 Familie Lohmeyer berichtet vom Widerstand gegen Neonazis

Sie kämpfen einsam gegen die braunen Horden – die Familie Lohmeyer erreichte mit ihrem Widerstand gegen den neo nazistischen Normalzustand in ihrem Wohnort Jamel in Mecklenburg-Vorpommern bundesweit Bekanntheit. Der Jüdischen Gemeinde Pinneberg ist es nun gelungen, die mutigen Bürger für eine Veranstaltung in Pinneberg zu gewinnen. Am Sonntag, 18. März, werden sie im Gemeindesaal der Christuskirche an der Bahnhofstraße davon berichten, wie die Geschichtsvergessenen sie bedrohen – und was sie dagegen tun. Beginn:19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Hier der Artikel aus dem Pinneberger Tageblatt

Am 30.03.2012 folg in Pinneberg gleich noch eine Veranstaltung:

Neue Qualität? NSU und rechter Terror in der BRD

Wer von der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) überrascht wurde oder eine „neue Qualität“ erkennen will, ignoriert die jahrzehntelange Geschichte des rechten Terrors in der Bundesrepublik Deutschland. Seit den fünfziger Jahren haben militante Neonazis organisiert eine Vielzahl an Morden, Brandstiftungen, Banküberfällen und Bombenattentaten begangen. Formen und AkteurInnen, Strategien und Konzepte eines bewaffneten Kampfes von rechts sollen vorgestellt werden, um möglichst viele Aspekte des Phänomens „Rechtsterrorismus“ zu fassen.

Der Referent Robert Andreasch ist freier Journalist, fotografiert und schreibt für spiegel.de und andere bekannte Medien sowie für die antifaschistische Zeitschrift Der Rechte Rand über die süddeutsche Neonaziszene.

Freitag, 30. März 2012 | Pinneberg | 19 Uhr | Jüdische Gemeinde Pinneberg, Clara-Bartram-Weg 14 *

Veranstaltung von: Antifaschistische Initiative Kreis Pinneberg

Die Veranstaltung ist Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsche am 1. Mai 2012 in Neumünster.

Weitere Infos: www.aida-archiv.de nonazisneumuenster.blogsport.de

*Von der Veranstaltung sind nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen.

17.03.2012 Buxtehude: Wir vergessen nicht, wir vergeben nicht – niemals! Gedenken an Gustav Schneeclaus.

Fahrt mit uns am 17.03.2012 zur Gedenkdemo für Gustav Schneeclaus nach Buxtehude!

Hier gibt`s den Aufruf und noch mehr Infos:
AK Schneeclaus

8.März Internationaler Frauenkampftag!

Gegen „Frei.Wild“ in Pahlen!

Am 24.3.2012 wird die Musikgruppe Frei.Wild aus dem italienischen Südtirol im Rahmen ihrer „Allein nach Vorne“-Clubtour unter anderem auch Halt in Pahlen (Kreis Dithmarschen) machen. An sich ist dies keine Ungewöhnlichkeit; nutzten doch schon viele, auch bekanntere Bands, die Eiderlandhalle des Pahlazzos als Spielstätte.

Bei Frei.Wild verhalten sich die Dinge aber anders:
Einige Mitglieder von Frei.Wild, vielen Menschen als Nachfolgeband der „Deutschrockgruppe“ Böhse Onkelz bekannt, teilen mit ihren eben genannten Vorbildern eine Gemeinsamkeit: die Vergangenheit in der rechten Szene. Frei.Wild gingen aus der Nazi-Band Kaiserjäger hervor. Außerdem war beispielsweise Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bis in das Jahr 2008 hinein Mitglied der als europafeindlich und rechtspopulistisch einzustufenden Partei „ Die Freiheitlichen“, die für eine „Stärkung des Tiroler Volksbewusstseins“, eine Anbindung Südtirols an den „deutschen Sprach- und Kulturraum“ und gegen Zuwanderung und Multikulturalismus eintritt, um nur einige der rückständigen Forderungen zu nennen.
http://freigeist-statt-freiwild.tumblr.com/

Kundgebung gegen rechte Musik und die Grauzone
24.3.2012 | 17.00 Uhr vor dem Pahlazzo in Pahlen

Veranstaltung in Itzehoe: Frauen in der Neonazi-Szene

Andrea Roepke und Andreas Speit stellen ihr Buch „Mädelsache – Frauen in der Neonaziszene“ vor und berichten von ihren Erlebnissen bei der Recherche zu dem Buch und geben Leseproben.

Am 8.März 2012 um 19.30 bis ca. 21.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Itzehoe, hinter dem Klosterhof, Itzehoe
Antifa Itzehoe

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Russland: Solidarität mit den Antifaschist_innen aus Nizhni Novgorod

Erklärung von „Moskauer Antifaschisten“ zu den Ereignissen in Russland und ihrem Anliegen. Wir dokumentieren sie hiermit:

Wir sind sehr wütend.

Der Grund für unsere Wut sind die Aktionen der Polizei, die Antifaschist_innen verfolgt. So etwas gab es zwar schon früher, jedoch eskaliert der Zynismus und die Frechheit der Polizist_innen zunehmend. In den vergangenen Wochen schwappte eine Welle der Repression gegen unsere Freund_innen durch zahlreiche Städte wie Ivanov, Kirov, Nizhni Novgorod, Moskau und andere. Zuletzt wurde der Moskauer Antifaschist Aleksej Olesinov (Shkobar‘) am 13. Februar festgenommen. Als Vorwand für die Verhaftung mußte eine Auseinandersetzung in einem Klub Ende Dezember herhalten, bei dem mehrere Sicherheitskräfte des Klubs verletzt wurden, die offen ihre nazistischen Einstellungen zur Schau stellten. Bei der Ermittlungen zu diesem Vorfall verhielten sich die Beamt_innen der Polizei, so wie sie es immer taten – ohne lange nachzudenken nahmen sie diejenigen fest, deren antifaschistischer Hintergrund ihnen bekannt war. Diesmal war es Aleksej, der nicht das erste mal mit Repression konfrontiert wurde. Schon vorher wurden unter demselben Vorwand aufgrund einer Aktion von dem Gebäude der städtischen Administration in Khimki [militante Aktion von Anarchist_innen, Ökolog_innen und Antifaschist_innen im Rahmen der Proteste gegen die Abholzung des Waldes von Khimki, AdÜ] die Aktivist_innen Solopov und Gaskarov festgenommen. Am 18. März ist der nächste Verhandlungstag im Verfahren gegen Aleksej Olesinov am Gericht im Moskauer Stadtbezirk Basmannyj. Am 24. Februar wurde ein weitere Antifaschist, Anton Fatulaev, zu 4 Jahren und 2 Monaten Freiheitstrafe verurteilt. Nach Ansicht der Ermittlungsbehörden soll er sieben Nazis angegriffen und verprügelt haben.

Mit unserer symbolischen Aktion wenden wir uns an die Öffentlichkeit. Politiker_innen und Polizist_innen, die von uns bezahlt werden, darf keine Möglichkeit gegeben werden sich schlecht zu benehmen. Es ist vor allem unsere Untätigkeit gibt ihnen ihre Handlungsfreiheit, es ist unser Schweigen, daß ihnen erst ermöglicht uns weiter zu unterdrücken. Mit unserer symbolischen Aktion wenden wir uns an Antifaschist_innen. Wir dürfen nicht aufhören. Nur direkte Aktionen und klare Positionen im Verhältnis zu Nazis und dem Staat macht unsere Straßen sauberer. Nichts darf vergessen und verziehen werden. Die Festnahme unserer Freunde darf nicht als scheinbar legitim hingenommen werden. Mit unserer symbolischen Aktion wenden wir uns an Nazis. Denkt einmal darüber nach, gründet das Leben und die Gesundheit abstrakten Ideen wirklich auf Hass. Eure Ziele sind unscharf und eure Autoritäten verraten euch für den eigenen Vorteil.

Die Moskauer Antifaschist_innen

Helfen wir den Antifaschist_innen in Russland dabei, gehört zu werden!

Hier noch ein Video von einer Soli-Aktion vom Donnerstag den 1.März 2012 in Moskau. Infos aus Russland gibt es auch immer hier