Archiv für Januar 2012

13.02. & 18.02. 2012 Naziaufmarsch in Dresden verhindern!

Für uns steht fest, wir werden uns an beiden Tagen entschlossen den Nazis in den Weg stellen!

Zur Zeit brodelt Mächtig die Gerüchteküche. Vieles deutet daraufhin, dass die bundesweite Großdemonstration der Nazis eine Woche nach dem 13. Februar Geschichte ist.
Wir erwarten deshalb, dass am 18. Februar deutlich weniger Nazis nach Dresden kommen als in den letzten Jahren. Damit erhöhen sich unsere Chancen, den Naziaufmarsch ein drittes Mal zu blockieren und endgültig Schach-Matt zu setzen. Auch 800 Nazis die versuchen durch Dresden zu marschieren werden wir blockieren. Bilanz gezogen wird nicht jetzt, sondern am Abend des 18. Februar! Zusätzlich rufen wir dazu auf, sich verstärkt an den Aktionen gegen den Fackelmarsch der Nazis am 13.02. zu beteiligen und auch dieses gruselige Treiben für die Nazis zunehmend unattraktiv zu machen und zu verhindern! Wie immer gilt:
Wenn Nazis irgendwo aufmarschieren, muss ihn klar sein, dass ihn das auch körperlich nicht guttun wird.

Mehr Infos : Dresden Nazifrei und ¡No pasarán!

Karten für die Fahrt mit dem Bus nach Dresden über Hamburg gibt es in der Schanzenbuchhandlung und Infoladen Schwarzmarkt

28.01.2012: Antifa Demo in Hamburg / NPD Infotisch in Pinneberg?

Für den 28.Januar 2012 rufen antifaschistische Gruppen zu einer großen Antifaschistischen Demonstration mit dem Titel “ Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ in Hamburg auf. Start der Demo ist um 13 Uhr vom Hamburger Hbf. einen Aufruf gibt es hier

Zur Zeit gibt es mehrere Hinweise das Nazis in Pinneberg auch am 28.01.2012 einen Infotisch abhalten möchten.

Wir können aber nicht sagen wie sicher das ist bzw. NPD-Mitglieder rund um Ingo Stawitz haben im südwestlichen Schleswig-Holstein und Kreis Pinneberg immer mal wieder Infotische und andere Veranstaltungen angemeldet die sie selber aber nie besuchten/durchführen.

Machen wir der NPD den Wahlkampf zur Hölle!

31.03. 2012 Aufmarsch von Rassisten in Århus verhindern!

Am 31.03.2012 möchten nicht nur Nazis und Rassist_innen in Lübeck aufmarschieren, sondern auch in der zweitgrößten Stadt in Dänemark in Århus.

Dort möchte die anti-muslimische Bewegung und Ultra-Nationalisten der Danish Defence League und ihre englische Mutterorganisation die English Defence League (EDL) aufmarschieren. Ein Sprecher der EDL sagte, dass sie Teilnehmer aus 10 verschiedenen Europäischen Ländern erwarten, und dass die Veranstaltung deshalb die größte werden könnte, die sie je durchgeführt haben.

In einem Mobi-Video des Defence League-Netzwerkes und auf diversen Blogs und Foren der Szene kann man sehen das unter anderem als Rednerinnen der Vorsitzende der English Defence League, Tommy Robinson, eine Rede in Aarhus zusammen mit Anders Gravers halten will, welcher der Leiter der Organisation Stop Islamiseringen af Danmark (Stoppt die Islamisierung Dänemarks) ist. Auch die aus Österreich kommende der FPÖ nahe stehende Elisabeth Sabbaditsch-Wolf möchte am 31.03. in Århus eine Rede halten.

Am 31.03.2012 den rassistischen Aufmarsch in Århus verhindern! Das rumopfern der Nazis in Lübeck stören!

More info as soon as possible:
projektantifa.dk

1.Mai 2012: Naziaufmarsch in Neumünster verhindern!

Wie jetzt bekannt wurde, möchte die NPD in Schleswig-Holstein am 1.Mai in Neumünster aufmarschieren. Es ist davon auszugehen, dass dies die zentrale Wahlkampfaktion der bisher schwach aufgestellten neonazistischen Partei mit entsprechendem Mobilisierungspotential zur bevorstehenden schleswig-holsteinischen Landtagswahl am 6. Mai 2012 werden soll.

Erinnern wir uns:
Am 21. August 2010 war der letzte klägliche Gehversuch von Nazis in Neumünster, wo es den Nazis nicht möglich war auch nur einen Meter zu laufen! Sorgen wir dafür das dieser erneute Aufmarsch Versuch von Nazis wieder scheitert und sie endlich in der historischen Versenkung verschwinden.

Kein Raum für Rassisten, Nationalisten, Antisemiten – den NPD-Wahlkampf sabotieren! Naziaufmarsch am 1. Mai in NMS verhindern!

Bericht vom NDR und blick nach rechts

Hier ist unser Aufruf gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Neumünster und eine Mobi-Seite.
Flyer,Aufruf und Plakate wird es auch demnächst z.B. im Infoladen Schwarzmarkt geben.
More info as soon as possible:
hier | antifanms.blogsport.de und natürlich auch bei uns

Verfahren gegen Totschläger und Naziladeninhaber Stefan Silar eingestellt

Schon am 18. September 1992 wurde Stefan Silar zu nur sechs Jahren Gefängnis wegen Totschlags an Gustav Schneeclaus verurteilte. Silar wurde im Frühjahr 1998 aus der JVA entlassen und wurde im April gleich wieder auffällig, als er zwei AntifaschistInnen an einer Tankstelle angriff. Da Silar im Gefängnis anscheinend einige Kontakte geknüpft hatte, übernahm er 2000 die Leitung für das verbotenen Rechtsrocknetzwerk „Blood & Honour” für die „Sektion Nordmark”. Er organisierte als „Sektionsleiter” Rechtsrockkonzerte und sorgte mit dem „Saalschutz Nordmark”, welcher aus dem Verbot des „Blood & Honour”-Netzwerkes hervorging, für die Sicherheit der Konzerte. 2005 wurde Stefan Silar mitangeklagt im „Combat 18 Pinneberg” Prozess in Flensburg. Kurz vor einer großen Razzia gegen die Combat 18 Pinneberg” Gruppe, warnte Silar den späteren Hauptangeklagten Clemens Otto vor, nachdem er vom Staatsschutz erfahren hatte, dass die Gruppe unter Beobachtung stand. Die „Combat 18 -Pinneberg“-Gruppe beteiligte sich bei der Anti-Antifa und rief so z.B. zum Mord an einen IG Metaller aus Elmshorn auf und verübten Anschläge auf das Verlagsgebäude des Pinneberger Tageblatts und den jüdischen Friedhof in Neustadt in Holstein. Weiter wurden Rechtsrock-Konzerte veranstalten wo Silar für den Schutz verantwortlich war. Bei diesen Konzerten wurden auch Händler von Rechtrock-CD`s von Silar und „Combat 18-Pinneberg“ um Schutzgeld erpresst um mit dem Geld die Nazi-Szene zu unterstützen. Die Verhandlung ging mit milden Urteilen zu Ende, Silar beteuerte aus der Nazi-Szene auszusteigen. Hatte aber immer noch seinen Naziladen und wurde auch bei einer
Nazi-Demo am 8.Mai in Berlin gesehen.

Ebenfalls 2005 eröffnete Stefan Silar seinen Neonaziladen „Streetwear Tostedt” im Tostedter Ortsteil Todtglüsingen. Der Laden dient als Anlaufpunkt für Interessierte, wo sie Tipps zu „nationalen” Informationen erhalten, sowie als Szenetreff für die Naziszene von Tostedt und den umliegenden Dörfern.Nach Auseinandersetzungen zu Pfingsten 2010 zwischen Tostedter Neonazis und Teilnehmer_Innen einer antifaschistischen Spontandemonstration, wurden mehrere Tostedter Neonazis wegen »Landfriedensbruch« verurteilt. Bei den Auseinandersetzungen an Pfingsten 2010 ging Stefan Silar mit einem gezückten Messer auf einen Antifaschisten los. Im Berufungsprozess von dem Gericht in Stade verringerte der Richter nach einer Absprache mit Silar und dessen Anwalt, das Strafmaß auf 12 Monate Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf 5 Jahre zur Bewährung. Eine Bewährungsauflage beinhaltet die Schließung des Streetwear Tostedt, die von Silar selbst vorgeschlagen wurde. Eine Beamtin des Staatsschutzes sagte zugunsten Silars aus, so dass er eine positive Sozialprognose bekam. Jetzt wurde das Verfahren gegen Stefan Silar eingestellt.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr wie unfähig die staatlichen Repressionsbehörden bei dem Umgang mit der Naziszene sind. Es ist klar, dass diese Thematik nicht vom Staat weg gesperrt werden kann, vielmehr handelt es sich um ein gesellschaftliches Problem.

Das beste Mittel gegen Neonaziaktivitäten ist immer noch der antifaschistische Selbstschutz.
Naziladen von Stefan Silar in Tostedt und von Ragnar Böhm in Lägerdorf dicht machen!

Antifaschistischen Demonstration am 28. Januar 2012 in Hamburg

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

Demonstration 13 Uhr Hamburg HBF

Infos

27.01. Holocaust-Gedenktag: Wir sind die Letzten. Fragt uns…

Veranstaltung: „Wir sind die Letzten. Fragt uns…“ am 27.01.2012 in der Stadtbücherei in Wedel um 19:30 Uhr. Mit den Zeitzeugen Marianne Wilke und Maarten Slooves.

Orga: VVN-BdA und der Ak Wedel gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit

Solidarität mit den Menschen im Lager Horst!

Am 14.01.2012 um 12 Uhr findet vor der „Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung“ in Horst bei Boitzenburg eine Soli-Kundgebung für und mit den dort lebenden Flüchtlinge statt.

Wir fordern die sofortige Schließung des Lagers ! Für ein Leben OHNE Grenzen, Zäune und Lager!

Anreise über Hamburg S-Bahhof Sternschanze treffen um 9:30

Solidarität mit dem HaK!

Das Hotel am Kalkberg in Bad Segeberg ist seit über 10 Jahren ein Ort an dem selbstbestimmte Alternative – Jugendkultur gelebt wird. Die Segeberger Stadtverwaltung hat dem Trägerverein zum 31.21.2010 gekündigt und will nun das HaK schnellstmöglich abreißen. Seit über einem Jahr gibt es schon den Kampf ums HaK, gestern am 05.01.2012 wurde
im Bad Segeberger Amtsgericht die Räumungsklage für die Stadt vorerst gewonnen. Das Hotel am Kalkberg kann noch Beschwerde und Berufung vor dem Kieler Landgericht einreichen.

Solidarität mit dem Hotel am Kalkberg! Freiräume verteidigen!

Macht Soli-Aktionen für die Genoss_innen in Bad Segeberg!

31.März 2012: Naziaufmarsch in Lübeck verhindern!

Am 31.März 2012 wollen Nazis aus NPD und Freien Kameradschaften wieder in Lübeck marschieren und damit zum mittlerweile siebten Mal in Folge ihren geschichtsrevisionistischen „Gedenkmarsch“ unter dem Motto „Bomben für den Frieden?“ durchführen. Damit hat sich dieser jährlich stattfindende Aufmarsch zu einem der wichtigsten Events der norddeutschen Nazisszene etabliert. Die Erfahrungen haben gezeigt, vielfältige Aktionsformen bescheren den Nazis ein Desaster!
Sorgen wir für ein bewegliches Szenario und nehmen uns denn Freiraum den wir brauchen und verhindern den Naziaufmarsch am 31.03.2012 in Lübeck.

Auf nach Lübeck! Naziaufmarsch verhindern! Bullen zur Verzweiflung bringen!

Die Demo der Nazis wurde am 16.März von der Stadt Lübeck verboten, das Oberverwaltungsgericht in Schleswig hat das Verbot der Stadt am 27.März aufgehoben.
Jetzt erst recht! Naziaufmarsch angreifen und verhindern! Antifa statt Verbote!

UpdateDa die Nazis in Lübeck nur eie Route von etwa 250 Metern haben wurde von Nazis in Plön für Morgen um 15 Uhr noch ein Naziaufmarsch angemeldet!

Achtet auf aktuelle Infos! Twitter: (http://twitter.com/hl_ticker) Info-Telefon (0451-3704806). Karte gibt es hier

Der Ermittlungsauschuss hat die Nummer: 0451-3704805.

Hier noch ein Aufruf aus Kopenhagen am 31.03. nach Lübeck zu kommen:

Lørdag den 31. marts har tyske nynazister indkaldt til den årlige march igennem Lübeck i Nordtyskland….læs mere