Archiv für April 2011

Mobiveranstaltung zu Greifswald fällt heute aus!

Da es gestern Nacht einen Brandanschlag auf das IKUWO in Greifswald gab, sind die Leute von Vorort mit anderen Sachen beschäftigt und mussten leider für Hamburg absagen.

Am 1-Mai alle nach Greifswald! Nazis in die Schranken weisen, Aufmarsch verhindern!

Infos:
http://greifswaldnazifrei.blogsport.eu/

Den Naziaufmarsch am 14.Mai in Salzwedel verhindern

Am 8.Mai 2011 jährt sich zum 66. Mal das Ende des Nazi-Regimes. An diesem Tag gedenken wir all denjenigen die unterdrückt, eingesperrt und ermordet worden und danken Allen, die für die Befreiung vom Nationalsozialismus gekämpft haben. Der 8.Mai bedeutete für viele tausend Menschen in den Gefängnissen und Konzentrationslagern die Rettung vor dem sicheren Tod. Für viele Millionen Menschen kam der 8.Mai jedoch zu spät, sie sind der Vernichtungsmaschienerie und den Konzentrationslagern zum Opfer gefallen. Selbst in den letzten Kriegswochen noch wurden alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert, um diese Vernichtungsmaschinerie am Laufen zu halten. Wir feiern an diesem Tag das Ende eines noch nie da gewesenen Mordens und Schreckens.

Mit dem, für den 14.Mai geplanten Naziaufmarsch unter dem Motto:“8.Mai -wir feiern nicht!“, versuchen sich die Neonazis nun gezielt von Tätern zu Opfern um zu deuten. Der Aufmarsch wird organisiert vom „Infoportal Burg“ und den „Freien Nationalisten Altmark West“ und ist der zweite Versuch der Neonazis binnen 2,5 Jahren in Salzwedel auf zu marschieren.

Nachdem der letzte Aufmarschversuch im Dezember 2008 durch entschlossene antifaschistische Aktionen bereits nach 200m gestoppt werden konnte, rufen wir auch in diesem Jahr wieder dazu auf, sich den Neonazis in den Weg zu stellen.

Mit vielfältigen, kreativen und entschlossenen Aktionen werden wir den Naziaufmarsch auch in diesem Jahr wieder zu einem Desaster machen!

Naziaufmarsch verhindern – Reloaded! Am Samstag, den 14.Mai in Salzwedel

28.04.: Info- und Mobilisierungsveranstaltung zum Naziaufmarsch in Greifswald

Die Naziszene unter Führung des NPD-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, plant für den 1. Mai 2011 einen überregionalen Aufmarsch in Greifswald. Die im September anstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, mit dem zu befürchtenden Wiedereinzug der NPD ins Schweriner Schloss, lässt befürchten dass die Neonazis beabsichtigen im Greifswalder Plattenbau den größten Naziaufmarsch Norddeutschlands zu veranstalten. Dies geschieht in unmittelbarer Nähe eines kürzlich wiedereröffneten Flüchtlingsheims. Diesen Aufmarsch gilt es mit allen Mitteln zu verhindern!
Informiert euch über den aktuellen Stand, fahrt am ersten Mai nach Greifswald und blockiert den Naziaufmarsch!

Infoveranstaltung in Hamburg, Donnerstag 28.04., 19.00 Uhr in der Druckerei im Gängeviertel (Valentinskamp 32)!

Infos zum 1. Mai in Greifswald

Naziaufmarsch in Bremen : Infos zu den Antifa-Aktionen

Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Bremen:
Was das für uns bedeutet, das der Naziaufmarsch in Bremen von 1.Mai auf den 30.April vorverlegt wurde, wollen wir am 27.04.besprechen. Wie nun eine gemeinsame Anreise aussieht und wie der Stand der Dinge in Bremen ist, werden uns Genoss_innen aus Bremen erzählen.

27.04. um 19.00 Uhr in der Druckerei im Gängeviertel (Valentinskamp 32)

1.Mai Nazifrei! Auf nach Bremen und Greifswald

Am 1. Mai möchte die faschistische NPD in Bremen aufmarschieren, das werden wir so wie so verhindern.
Aus NPD – Parteikreisen geht jetzt hervor das die für den 1. Mai groß angekündigte Demonstration auf Sonnabend, 30. April vorverlegt wurde.

So heißt es jetzt kein Naziaufmarsch in Bremen am 30.4. wenn die Nazis in Bremen überhaupt in der Lage sind solch eine Demonstration anzumelden und zu organisieren.

Da aber am 1.Mai Nazis noch woanders aufmarschieren wollen rufen wir dazu auf am 1.Mai nach Greifswald zu fahren und den Nazis dort zu zeigen das auch hier nichts läuft!

1.Mai Nazifrei!

Feuer und Flamme der Repression!

In Sachsen und Brandenburg kam es am 12. April 2011 zu Hausdurchsuchungen bei linken Aktivisten. Die Dresdner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Betroffenen wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Betroffen von den Hausdurchsuchungen sind ingesamt 17 Personen, dabei wurden von der Polizei insgesamt 21 Wohnungen und Geschäftsräume in Dresden, Leipzig, Niesky, Grimma, Machern, Senftenberg und Finsterwalde durchsucht. Bisher gab es fast keinen Fall, wo Menschen nach dem Paragraph 129 verurteilt wurden. Aber Justiz und Polizei haben jedes mal umfangreiche Befugnisse linke Strukturen und Aktive zu überwachen.

Bereits am 19.02.2011, direkt nach den verhinderten Naziaufmärschen in Dresden, hatten vermummte Spezialkräfte der Polizei ein Gebäude in denen der Organisationskreis des bundesweiten Bündnisses “Dresden Nazifrei!” vermutete wurde durchsucht und mehrere Personen vorläufig festgenommen.
Da wurde schon gezeigt wo für die sächsische Staatsanwaltschaft und Politik der Feind steht.

    Strukturen schützen! Wohnungen aufräumen! Nicht nur in Sachsen und Brandenburg! Keine Aussagen bei Bullen und Staatsanwaltschaft !

Ach ja Frau Sabine Friedel MdL (SPD) kann sich auch jetzt wieder gerne bei den „Einsatzkräfte der Polizei“ bedanken für den vorbildlichen Einsatz, so wie am 19.02 wo Sie sich beim GdP für den „besonnen und angemessen“ Einsatz bedankte. Besonnen und angemessen war das verhindern des Naziaufmarsch mit allen Mitteln, aber sicher nicht der Polizei. Zum verhindern von Naziaufmärschen oder Treffen gehören auch immer Direkte Antifaschistische Aktion zum anfassen und mitmachen und das über all egal ob in Dresden, Hannover oder auch in Pinneberg!

Schluss mit dem Extremismusquatsch!

Antifaschismus ist notwendig, nicht kriminell!

Betroffen sind einige, gemeint sind wir alle! Für konsequenten Antifaschismus!

16.04.2011 Hannover: Antifaschismus ist notwendig, nicht kriminell!

Sven, Stefan und Tim wird vorgeworfen an einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe Neonazis beteiligt gewesen zu sein. Gegen sie wird nun wegen „gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung“ ermittelt. Die erhobene Anklage stützt sich einzig und allein auf belastende Aussagen bundesweit bekannter und aktiver Mitglieder der gewalttätigen Neonazisszene. weiter

Betroffen sind einige, gemeint sind wir alle! Für konsequenten Antifaschismus!

14.04. Hotel am Kalkberg Gerichtsverhandlung

Nachdem die Stadt Bad Segeberg gegen den Trägerverein „Interessengemeinschaft selbstverwaltete Jugend in Segeberg e.V.“ des selbstverwalteten Jugendkulturzentrums „Hotel am Kalkberg“ (HaK) vor dem Amtsgericht Bad Segeberg eine Räumungsklage eingereicht und das Angebot eines Mediationsverfahrens abgelehnt hat, kommt es nun zur Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht Bad Segeberg.

Die Verhandlung ist öffentlich und alle Interessierten herzlich eingeladen.

Gerichtsverhandlung

am Donnerstag den 14.04.2011 um 13.00 Uhr
im Amtsgericht Bad Segeberg,
am Kalkberg 18 in Bad Segeberg

Hotel am Kalkberg bleibt!

30.04. Hamburg: Rote Flora verteidigen!

Wir rufen für den am 30. April 2011 auf zu einem antikapitalistischen Tanz in den Mai, einer Demonstration in Hamburg für die Rote Flora, den lockeren Aufstand und das Recht auf Stadt. Am darauf folgenden Tag wollen wir mit allen die antifaschistischen Proteste gegen den Naziaufmarsch in Bremen unterstützen und gemeinsam mit dem Zug hinfahren.

mehr Infos hier

Auch der Wagenplatz Zomia in Hamburg Wilhelmsburg ist ab dem 30.04.von Räumung bedroht!

09.04. Bückeburg: Demo gegen anhaltende Nazigewalt

Hetzparolen gegen Migrant_innen, den Holocaust befürwortende Schmierereien, Todesdrohungen und gewalttätige Überfälle auf Andersdenkende – seit einigen Jahren existiert eine junge und überaus aktive Neonaziszene in Bückeburg. Diese konnte sich unbeachtet von der Öffentlichkeit, seit Anfang 2008 weitgehend ungestört entwickeln. Sie erlebte besonders im vergangenen Jahr 2010 einen besorgniserregend steilen Anstieg an Gewaltbereitschaft und ist zunehmend besser organisiert.

weiter Infos zu Bückeburg

Egal wie und in welcher Form Nazis öffentlich werden – Wir werden uns dem entgegenstellen und mit allen Mitteln dagegen kämpfen, dass Genoss_innen und Menschen, die nicht in das Weltbild von Nazis passen, angegriffen werden oder sog. „No-Go-Areas“ für solche Menschen entstehen. Ob Tostedt, Bückeburg oder auch Pinneberg wir sorgen dafür, das keine Stadt ein Ort für Nazis ist.