Archiv für August 2009

Morgen NPD Stände in Hamburg verhindern!

9-12 Uhr, Eidelstedter Platz;
12-15.30 Uhr, Blankeneser Bahnhofstr. 29a-d vor dem „Martini-Block“.

Mehr Infos hier.

11.09.2009 || Kundgebung der NPD in Hamburg verhindern !!!

Der in Hamburg-Blankenese wohnende Rechtsanwalt und Landesvorsitzende der NPD-Hamburg, Jürgen Rieger, hat für den 11. September eine Nazi-Kundgebung auf dem Gänsemarkt angemeldet. Das kreative Motto der Kundgebung lautet „Recht und Ordnung durchsetzen – Schanzenfest dauerhaft verhindern“. So wie es aussieht, kam Jürgen Rieger mit seiner Anmeldung für den Gänsemarkt jedoch zu spät, der Gänsemarkt ist bereits von ‚Der Linken‘ blockiert, die dort eine Wahlkampfveranstaltung planen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass den Nazis von der Polizei ein Ausweichplatz angeboten wird. Uns ist es letztendlich egal, wo die Kundgebung der Nazis stattfindet, denn eins ist klar: Kommen die Nazis, kommen wir auch und werden ihre Kundgebung zum Desaster machen, egal wann und wo! Achtet auf weitere Ankündigungen!

Mit dem Hinweis “Bilder sagen mehr als tausend Worte” erinnern wir gerne an den letzten größeren Versuch der NPD sich in Hamburg politisch zu profilieren und rufen euch auf, der NPD und allen anderen Nazis ein weiteres mal so eindeutig mitzuteilen, was wir von ihnen halten.

Heute: Nazi-“Mahnwache“ in Lüneburg verhindern !!!

Der Nazi und stellv. Landesvorsitzende der NPD, Manfred Börm aus Handorf, hat für heute eine Mahnwache in Lüneburg angemeldet.
Diese soll von 17.30 bis 20 Uhr auf dem Lambertiplatz stattfinden. Diese Veranstaltung ist genehmigt und der Platz wurde den Nazis von der Stadt Lüneburg zugewiesen.
In unmittelbarer Nähe befindet sich das Gewerkschaftshaus. Dort findet um 18 Uhr ein Treffen der Stoplerstein-Initiative statt. Weder die Stadt Lüneburg, noch die Polizei hielten es für nötig, den DGB oder die Stolperstein-Initiative darüber zu informieren.

Wir rufen dazu auf, sich um 17.30 Uhr am Lambertipaltz einzufinden und dort lautstark gegen die Nazis die Stimme zu erheben!

Sollte die Nazi-Veranstaltung nochmals verlegt werden, werden wir dorthin mobilisieren. Um 18 Uhr gibt es auf dem Marktplatz einen Anlaufpunkt.

Die Nazi-“Mahnwache“ verhindern!
Kein Heß-Gedenken in Lüneburg!
Kein Fußbreit den Faschisten!

Infotelefon: 0172 – 4152311

Fr. 07.August – Antifacafe in der Hafenvokü

Info- und Mobiveranstaltung in Hamburg: Dem Naziaufmarsch am 05.09.09 in Dortmund entgegentreten!

Fr. 07. August – Antifacafe in der Hafenvokü
Offen ab 19h, Veranstaltungsbeginn gegen 20h

Dort gibt`s dann auch News zur gemeinsamen Anreise aus Hamburg!

Mehr hier: s5.noblogs.org

Wir unterstützen folgenden Aufruf aus Dortmund:

Dem Naziaufmarsch am 05.09.09 in Dortmund entgegentreten!

Für den 5. September 2009 mobilisieren die Dortmunder Neonazis europaweit zum so genannten „nationalen Antikriegstag“. Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Aufmärsche der sich selbst als „Autonome Nationalisten“ bezeichnenden Nazis entwickelt. Sie nehmen international eine Vorreiterrolle für die aktionsorientierte extreme Rechte ein, so dass der Ausgang des Aufmarsches Relevanz für die kommende Entwicklung der Szene in Deutschland und in Europa haben wird. Dementsprechend hat dieser Aufmarsch mit „Event-Charakter“ eine ganz besondere Brisanz, die nicht nur den Dortmunder Nazistrukturen Aufwind verleihen soll.

Zu diesen jährlich stattfindenden „Aufmärschen“ mobilisierten die Dortmunder Neonazis zum ersten „nationalen Antikriegstag“ 2005 ca. 200 KameradInnen, 2008 kamen bereits ca. 1100 nach Dortmund. Dabei nahm auch das Gewaltpotential auf den Demonstrationen massiv zu. Doch nicht nur im Rahmen der jährlichen Demonstrationen nimmt die Gewalt durch Neonazis zu. Nach dem traurigen Höhepunkt der Ermordung des Punks Thomas „Schmuddel“ Schulz sind immer wieder, und das in zunehmendem Maße, Menschen und Einrichtungen, die nicht in die Ideologie der Neonazis passen, angegriffen worden. Am 1. Mai 2009 sorgte der Angriff der Neonazis auf den Demonstrationszug des DGB für bundesweite Aufmerksamkeit.

Bisher stellten Dortmunder Behörden und Polizei diesem eskalierenden Problem nichts entgegen. Im Gegenteil, sie scheinen hartnäckig darum bemüht zu sein, die Gefahr, die von Neonazis ausgeht, zu relativieren. Es scheint Konzept in dieser Stadt zu sein, die gezielten Überfälle rechter Schlägertrupps zu einem wechselseitigen Rechts-Links-Konflikt zu verklären, um damit zum einen zu verschleiern von wem hier die Gewalt ausgeht und zum anderen den Eindruck zu erwecken, dass die Gesamtgesellschaft sich kaum betroffen bzw. bedroht fühlen muss. In den letzten Jahren entschied die Dortmunder Polizei immer wieder, antifaschistischen Protest zu unterbinden, während sie den Neonazis angenehme Aufmarschbedingungen schuf.

Dabei gerät auch aus dem Blick, dass mit dem Gedenktag „Antikriegstag“ am 1. September eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen erinnert wird. Mit diesem Überfall wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der Gedenktag „Antikriegstag“ ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto „Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!“ zu Aktionen aufrief.

Es gilt nicht nur, sich den Neonazis in den Weg zu stellen, sondern auch die Ursachen des vorherrschenden Problems zu erkennen und dieses entschieden zu bekämpfen – und das nicht nur am Antikriegstag, sondern immer und stets!

Deshalb rufen wir dazu auf, sich am 4. und 5. September an den verschiedensten antifaschistischen Aktionen zu beteiligen.

04.09.2009: Vorabenddemo 18.00 Uhr, Hauptbahnhof

05.09.2009: Antifaschistische Demo 11.00 Uhr, Hauptbahnhof