Archiv für März 2009

Verhindern !²

Kein Bock auf Nazis in Lüneburg!
Naziläden dichtmachen – Naziaufmarsch verhindern!

Am Sa. den 11. April wollen Neonazis durch Lüneburg ziehen. Unter dem scheinheiligen Motto „Gegen linke Gewalt“ rufen die so genannten „Freien Kräfte Lüneburg“ zu diesem Naziaufmarsch auf. Aufhänger für den Naziaufmarsch sind diverse Beschädigungen am Bekleidungsgeschäft „Hatcore“ und dem Tattostudio „Black Crow“ . Zwei Geschäfte die von Nazis betrieben werden.

Naziaufmarsch in Pinneberg verhindern !

Am 06.06.2009 möchten Neonazis in Pinneberg für einen „Tag der deutschen
Zukunft“ demonstrieren, das werden wir zu verhindern wissen !

Die Nazis möchten um 12 Uhr am Bhf. Pinneberg los laufen .

Demnächst gibt es mehr Infos…

Info- und Mobilisierungsveranstaltung zum Naziaufmarsch in Lübeck

Treffpunkt für die Anreise am 28.3. aus Hamburg 10:45 Uhr am Reisezentrum HBF

Am 28. März 2009 wollen Nazis wieder durch Lübeck marschieren. Als Anlass soll die Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe im März 1942 herhalten.
Der Naziaufmarsch durch Lübeck ist der zur Zeit größte regelmäßig stattfindende Naziaufmarsch in Norddeutschland. Wie wichtig die Etablierung solcher Großereignisse für die Nazis ist, bzw. die Schwierigkeiten deren Eindämmung, führt uns der Naziaufmarsch in Dresden jährlich vor Augen.
Daher müssen wir Antifaschist_Innen besonders in Lübeck alles daran setzen , die weitere Ritualisierung dieses Spuks zu unterbinden!

Donnerstag ,den 19.03.2009, 19 Uhr / Rote Flora

Kategorie C – Konzert in Hamburg verhindern

Kein Konzert der rechten Band Kategorie C– Hungrige Wölfe in Hamburg am 14.03.2009!

Stets ist die 1997 gegründete Band Kategorie C – Hungrige Wölfe aus
Bremen darum bemüht, sich als unpolitisch darzustellen. Doch ihre
Geschichte, ihre Mitglieder wie auch ihre Texte beweisen immer wieder
aufs Neue Überschneidungen zur extrem rechten Szene.

So wurden die beiden ersten Alben bei dem Rechts-Rock-Label Rock-O-Rama
und das dritte Album von 2001 ebenfalls bei einem Rechts-Rock-Label,
PC-Records, veröffentlicht. Letzteres gehört zum Umfeld der
neonazistischen Hooligan-Gruppe HooNaRa.
Zum Sampler „Zu Gast bei UNS“ für die Fußball-WM 2006 in Deutschland
steuerten sie den nationalistischen und rassistischen Song „Deutschland
dein Trikot“ bei. Nach der Veröffentlichung im Mai 2006 wurde die CD
bereits zwei Monate später wegen der „öffentlichen Aufforderung zu
Straftaten sowie Gewaltdarstellungen“ bundesweit beschlagnahmt.

Am 21.10. desselben Jahres spielten Kategorie C zusammen mit anderen
rechten Bands im Rahmen eines Neonazi-Aufmarsches in Berlin. Aufhänger
für diesen Aufmarsch war die Inhaftierung des Sängers Michael Regener
der bekannten Rechts-Rock-Band Landser aufgrund ihrer Einstufung als
kriminelle Vereinigung durch den Bundesgerichtshof 2005.
So sehr sich die Band auch als „politisch neutral“ verstehen mag, zeigt
gerade die Biographie durch den Sänger Hannes Ostendorf wie gering der
Wahrheitsgehalt dieser Äußerung ist. Als langjähriger Aktivist der
Bremer Neonaziszene war er am 03.10.1991 an einem Brandanschlag auf eine
Flüchtlingsunterkunft beteiligt, wofür er 1992 rechtskräftig verurteilt
worden ist. Sein Bruder Henrik Ostendorf wiederum ist NPD- und
Blood&Honour-Aktivist. Hannes extrem rechtes Gedankengut spiegelt sich
in der aus dem Blood&Honour-Umfeld stammenden Band Nahkampf wider, in
der er als Sänger aktiv war. Zudem sang er in der ebenfalls rechten Band
Endstufe.

Allen Beteuerungen zum Trotz ist Kategorie C – Hungrige Wölfe nicht als
unpolitische Band zu betrachten. Weder geht sie reflektiert mit ihrer
Vergangenheit um, noch zeigt sie aktuell im Werben für die rechte
Modemarke Erik&Sons das Gegenteil. Und so wird auch das Publikum
dominiert von Neonazis. Musik mit rassistischen, antisemitischen und
häufig offen neonazistischen Botschaften wird bewusst dafür genutzt,
gerade jungen Menschen die Ideologie der extremen Rechten nahezubringen.

Lasst uns deutlich machen, dass weder in Hamburg noch anderswo Platz für
neonazistisches Gedankengut ist!

Heraus zur antifaschistischen Kundgebung:
am 14.03.2009, um 16:30
am Seeveplatz/Harburger Bahnhof

Gemeinsame Anfahrt aus Hamburg:
16 Uhr, S- Sternschanze.

Ansonsten fahrt in Gruppen zur Kundgebung und passt aufeinander auf,
da eventuell zeitgleich auch Neonazis anreisen.

Naziaufmarsch in Lübeck verhindern!

Kein Naziaufmarsch durch Lübeck!
Auch wir als Antifaschist_Innen des Kreis Pinneberg beteiligen uns an der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 28. März in Lübeck.

Am 28. März 2009 wollen Nazis wieder durch Lübeck marschieren. Als Anlass soll die Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe im März 1942 herhalten. Die Nazis wollen so wie in Dresden „Opfern des alliierten Bombenholocaust“ gedenken und mobilisieren für ihren jährlichen Aufmarsch nach Lübeck.

Der Naziaufmarsch durch Lübeck hat sich zu einem Treffen von Nazis aus ganz Norddeutschland entwickelt. Bewusst verschweigen die Nazis, dass die Bomben auf Lübeck eine Reaktion auf den deutschen Eroberungs- und Vernichtungskrieg waren.

Doch anders als in der sächsischen Landeshauptstadt, findet der Aufmarsch der Nazis in Lübeck noch keine nennenswerten Anknüpfungen an die offizielle bzw. bürgerliche Erinnerungs- und Gedenkpolitik. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass diesem Aufmarsch zukünftig eine wachsende Bedeutung zukommt.

Deshalb gilt für uns, auch am 28. März der Verdrehung der Geschichte und der Verharmlosung des Nationalsozialismus entschlossen entgegenzutreten – auf der Strasse und überall, wo es notwendig ist.

antifaschistischen Kundgebung
28. März 2009, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof Lübeck (Vorplatz)

Achtet auf weitere Ankündigungen – Infos zu Vorbereitungsveranstaltungen und zur Anreise.

Mehr Infos hier